17. Woche 2026 – Niagara Falls Incline Railway
Der Ort Niagara Falls in Kanada liegt erhöht über dem Niagara River. Um zu den Niagarafällen zu gelangen muss ein …
Armutskonferenz: Kürzungen bei Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehenden, Wohnhilfen und Kindern
„Wer von einer Reform der Sozialhilfe spricht, darf zu den Missständen in den Bundesländern nicht schweigen. Zwischen Bundesländern ist ein gefährlicher Wettlauf entstanden: Wer ist am widerlichsten zu den Ärmsten und wer schließt am effizientesten Menschen aus“, warnt das Netzwerk Armutskonferenz, dessen Mitglieder über 500.000 Hilfesuchende im Jahr begleiten.
„Wir müssen die Armut bekämpfen nicht die Armen“. Denn: “Die Soforthilfe funktioniert jetzt schon nicht, es gibt jetzt schon keine klare Definition von Alleinerziehenden, die Wohnkosten sind jetzt schon nicht tragbar, Härtefallregeln fehlen jetzt schon, Menschen mit Behinderungen wird jetzt schon ein selbstbestimmtes Leben verweigert, Entscheidungsfristen am Amt sind jetzt schon zu lange und es treten jetzt schon große Mängel im Vollzug auf“
„In der öffentlichen Debatte kommt das alles nicht vor“, weist die Armutskonferenz auf die blinden Flecken des parteipolitischen Diskurses hin. „Der Mangel beim einen wird dafür durch einen Überschuss beim anderen ausgeglichen: es kann gar nicht genug an Gemeinheiten, Vorurteilen, Pauschalverunglimpfungen, Abwertung und Verachtung gegenüber Menschen ganz unten geben.“
Die Folgekosten der Demontage des letzten sozialen Netzes, die bei Delogierung, Obdachlosigkeit, Kinder- und Jugendhilfe, Schuldenberatungen etc aufschlagen, werden unterschätzt. Da ist das produzierte menschliches Leid und die Auswirkungen der Hoffnungslosigkeit noch gar nicht einbezogen.
Siehe: Stellungnahmen und Begutachtung der Sozialhilfenovellen in der Steiermark und Oberösterreich
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Der Ort Niagara Falls in Kanada liegt erhöht über dem Niagara River. Um zu den Niagarafällen zu gelangen muss ein …
Elisabeth Löffler ,
19.11.2025, 07:15Danke dass Ihr das hier postet.
So erschreckend & so wichtig Ungerechtigkeit sichtbar zu machen.
Rose Maria Wraunek ,
18.11.2025, 17:00Es ist „sehr“ richtig was in diesem Artikel geschrieben wurde!!
Mein Sohn 30 Jahre leidet seit Geburt an einer spastischen Lähmung und lebt seit seinem 18. Lebensjahr selbstständig in einer Wohnung in Wien! Nicht arbeitsfähig!
Was können wir tun? Wir machen uns Sorgen, wie wird es weitergehen? In den nächsten Jahren?
Lg Wraunek