Soziallandesrat Schellhorn nach Besuch und Arbeitsgespräch in Schernberg

Sehr konstruktives Gespräch mit hoffnungsvollem Ergebnis. St. Vinzenz-Heim-Gesellschaft wird bis Mitte November ein überarbeitetes, inklusionsnäheres Konzept vorlegen. Der Dialog wird fortgesetzt.

Heinrich Schellhorn
GRÜNE

Heute, 4. Oktober 2013 fand der begonnene Dialog zwischen Sozial-Landesrat Heinrich Schellhorn und der St. Vinzenz Heim Betriebsgesellschaft in Schloss Schernberg, St. Veit, eine Fortsetzung.
Landesrat Schellhorn hat sich vor Ort davon überzeugt, dass sich viele Menschen mit Behinderung in Schernberg sehr wohl und liebevoll betreut fühlen. Er bedankt sich dafür herzlich bei den Betreibern, der Geschäftsführung und den MitarbeiterInnen.
Das Gespräch mit Vertreterinnen des Ordens der Kongregation der Barmherzigen Schwestern, der Geschäftsführung, des Betriebsrates, der Leiterin der zuständigen Abteilung 3 im Land Salzburg und der Pflegeleitung fand in einer sehr konstruktiven Arbeitsatmosphäre statt. Landesrat Schellhorn formulierte noch einmal sein politisches Ziel eines neuen Wohn- und Betreuungskonzeptes für Menschen mit basalem Unterstützungsbedarf. Dieses Ziel ist eine möglichst große Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Dies kann vor allem mit gemeindenahen, dezentralen kleinen Wohneinheiten, Wohngemeinschaften und dem individuellen selbst bestimmten Leben mit persönlicher Assistenz erreicht werden.
Landesrat Schellhorn möchte die St. Vinzenz Gesellschaft mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Potential auf diesem Weg mitnehmen und betonte, dass die Gesellschaft ein gewünschter und geschätzter Partner des Landes in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen ist. Seitens der St. Vinzenz-Heimgesellschaft und der Kongregation wurden auf die langjährigen Gespräche mit dem Land und den absolut notwendigen Renovierungsbedarf im bestehenden Gebäude für derzeit 167 BewohnerInnen hingewiesen.
Nach dem erfreulich verlaufenen Gespräch wurde vereinbart, dass bis Mitte November die Betreibergesellschaft und die Kongregation ein redimensioniertes Projekt vorlegen werden. Darin werden bereits zusätzliche, dezentrale Wohngemeinschaften, konkrete Kostenschätzungen und konkrete Konzepte für MitarbeiterInnen enthalten sein. Angedacht wurde auch eine Wohnnutzungsmischform am bestehenden Standort Schernberg. Etwa in der Form, dass Wohneinheiten von Menschen mit und ohne Behinderungen genutzt werden.
Der bereits fertig geplante Standort in der Lexengasse in Salzburg wurde von Landesrat Schellhorn außer Streit gestellt und wird vorbehaltlich eines abschließenden Beschlusses der Landesregierung auch realisiert werden.
Landesart Schellhorn bedankt sich bei den VertreterInnen von Betreibergesellschaft und Kongregation für ihre Bereitschaft den Weg für mehr Inklusion gemeinsam zu gehen und zeigt sich überzeugt, dass gemeinsam ein guter Weg gefunden wird.

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