Sozialwirtschaft zu Pflegepaket: „Die Richtung stimmt“

Zahlreiche Vorschläge der Träger wurden aufgegriffen, weitere Schritte sind nötig

Sozialwirtschaft Österreich
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„Am heutigen „Tag der Pflege“ sollten wir eigentlich die Leistungen der in diesem Bereich tätigen Menschen zelebrieren, stattdessen stehen eher die Probleme im Vordergrund. Umso erfreulicher ist es, dass jetzt endlich einige der dringlichsten angegangen werden“, so der SWÖ-Vorsitzende Erich Fenninger.

Viele Vorschläge der Träger, die öffentlich oder in Einzelgesprächen eingebracht wurden, finden sich im Maßnahmenpaket wieder. „Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt“, so Fenninger.

„Die vorgestellten Maßnahmen sind zweifellos geeignet, einen Beitrag zur Entspannung der Situation im Pflegbereich zu leisten, auch wenn versäumte Weichenstellungen nicht von heute auf morgen kompensiert werden können“, so SWÖ-Geschäftsführer Walter Marschitz.

Kritik äußert er am bisherigen Prozess: „Die Vorgangsweise knüpft an die alte josephinische Tradition an. Die gute Absicht ist erkennbar, eine ernsthafte strukturierte Einbindung der Betroffenen und eine gemeinsame Erarbeitung der Maßnahmen hat es nicht gegeben“, so Marschitz weiter.

Pflege nicht der einzige Sozialbereich mit Personalmangel

Ausdrücklich erinnern die Vertreter der Sozialwirtschaft auch daran, dass die Pflege mittlerweile bei weitem nicht der einzige Sektor im Gesundheits- und Sozialwesen ist, der mit einem Personalmangel zu kämpfen hat.

Auch der pädagogische Bereich und die psychologische Betreuung, die Sozialarbeit, die Behindertenbetreuung, die Jugendarbeit und auch der arbeitsmarktpolitische Bereich haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Auch hier wäre es notwendig, vergleichbare Maßnahmen zu setzen.

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