Sparkurs in Europa trifft Menschen mit Behinderungen hart

Das Europäische Behindertenforum EDF warnt davor, dass die Sparmaßnahmen in der Finanzkrise besonders hart Menschen mit Behinderungen und ihre Familien treffen.

European disability forum
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Auf seiner zweitägigen Generalversammlung in Kopenhagen beschloss das Behindertenforum am 27. Mai 2012 eine Resolution über einen menschenrechtlichen Weg aus der Krise.

170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahresversammlung stellten fest, dass die schon prekäre Situation durch die Krise noch verschlimmert wurde. Das Behindertenforum erwartet von den Entscheidungsträgern in der Europäischen Union, dass Menschen mit Behinderungen in die auf dem Juni-Gipfel zu beschließende Wachstumgsstrategie einbezogen werden.

„Wachstum kann ohne die Beteiligung der 80 Millionen Menschen mit Behinderungen nicht erreicht werden“, betonte EDF-Präsident Yannis Vardakastanis. Bei einem nachhaltigen Wachstum für alle sei es erforderlich, eine barrierefreie Infrastuktur zu entwickeln und weiter zu modernisieren.

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0 Kommentare

  • Lieber Abfrager, Ja, was Sie schreiben hat „Hand und Fuß “ Gespart wird halt auch bei den Förderungen der „Knüppelvereine“ und da darf man auch nicht „aufmüpfig“ werden, denn sonst bekommen diese auch keine Rollstühle mehr geschenkt… Zu den Dachverbänden: Diese haben halt auch relativ wenig Angestellte. Und das gegenseitige „Ausspielen“ der verschieden Interessenvertretungen hat ja auch System in unserem Lande – da ja die Mittel für die Krüppel immer weniger werden. Was sollen also die „Krüppel“ und ihre soggenannten Protagonisten tun“? Auch „Krüppelbeamte“ wollen Karriere machen und sind natürlich weisungsgebunden. Also bleiben nur noch wenige über, die gegen den Strom schwimmen und die lässt man dann halt ersaufen. Die Hoffnung aller Krüppel: Niemand – auch nicht Minister – können sicher sein, dass diese es nicht nicht auch „knüppeldick“ zu spüren bekommet, wenn er oder sie zum Krüppel wird. Aber dass versuchen alle zu verdrängen.

  • Institutionelles Krüppelschlagen geht halt am effektivsten von Dach runter? Straff hierarchisch konzentriert nach dem lagererprobten Capo-System? Kein Rudi Pudri oder Herr/Fr Karl braucht sich mehr die Hände schmutzig zu machen, wenn insbesondere selbstbestimmte MmB nicht nur „eins aufs Maul“ kriegen sollen, sondern ihnen nachhaltigst ja auch die Flügel gestutzt und und ihr Wille gebrochen wird; der Mensch mit Behinderung zur „exemplarischen Sau“ gemacht wird, zum gerupften Huhn, zum abgespatzen Trunk, zum „toten“ Willen, um dann auf diesen Rumpfstumpf MÄCHTIG drrrraufpfropfen zu können?

    Leichter Lesen: Hoch vom Dach festes „Knüppel aus dem Sack“ fürs sudernde Krüppelpack? Diese Frechen biegen und brechen, damit endlich wieda a Ruah is? Grabesstille sei der Besiegten „Wille“?

  • @ „Ein Dachverband eines Dachverbandes“:

    Funktionärstourismus statt Hilfe für die Betroffenen. Spesenritter!

    UND: Wozu warnen? Das Kind ist doch schon seit der Schüssel-Regierung im Brunnen! Halbierung der IV-Pensionen, NoVA-Erstattung weg, Diskriminierung wo man hinschaut…

    Und was machen wir? Jede Partei und Kirche hat ihre Behinderten-organisation, die sie gegen andere ausspielt, Behinderten spielen brav mit.

  • @Anfrager: Nein keine Selbstzensur. Dass ich von Dachbänden keine gute Meinung habe, dürfte bekannt sein. Was ich dann von einem Dachverband der Dachverbände halte brauch ich wohl nicht ausführen, oder? ;-)

  • @Martin Ladstätter: Selbstzensur?

    @Erwin Riess:MmB werden, abgekastelt in Taubenlöchern der Dachverbände, zwischen Aussperrung (Aussatz) und Einsperrung („Bodensatz“) zu gesellschaftlichem Strandgut, zu wegadministrierten, auf die Schaufel genommenen Institutions-Nomaden, „abgefahren“ im Roundtrip zwischen Zuständigkeitkarussel und absalutierter Mitmenschlichkeit.

  • @Erwin: Ein Dachverband eines Dachverbandes. Mehr sag ich dazu nicht. ;-)

  • wie schön, daß das europäische behindertenforum nach vier jahren krise draufgekommen ist, daß behinderte menschen doppelt und dreifach unter der bankensanierung leiden – weil unterstützungsleistungen gestrichen, die barrierefreiheit verschoben und die antidiskriminierung vergessen wird. und wie kämpferisch, daß auch gleich eine resolution beschlossen wird!