SPÖ erfreut über Fünfparteien-Einigung zu Pflegegeld-Erhöhung

Muchitsch: "Es geht was weiter"

Euro Münzen und Banknoten
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SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch ist hocherfreut über die heutige Einigung aller Parlamentsparteien zum Pflegegeld. Wie der Finanzausschuss gerade beschlossen hat, wird das Bundespflegegeld in allen Stufen ab dem Jahr 2020 jährlich valorisiert, also an die Inflation angepasst.

Die jährliche Erhöhung erfolgt nach dem Pensionsanpassungsfaktor. Muchitsch betont, dass alle 460.000 Menschen, die derzeit Pflegegeld beziehen, davon profitieren werden. Muchitsch: „Es geht was weiter.“

„Die Überzeugungsarbeit im Parlament hat sich ausgezahlt, jetzt sind alle Parteien mit an Bord, sagt der SPÖ-Sozialsprecher. Ursprünglich haben sich nur die SPÖ, Jetzt und die FPÖ für die Pflegegelderhöhung ausgesprochen.

Muchitsch betont, dass die Valorisierung des Pflegegelds ein wesentlicher Teil des SPÖ-Pflegekonzepts ist, dessen zentrale Forderungen heute von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner erneut bekräftigt wurden. Demnach soll es neben der Erhöhung des Pflegegelds eine Pflegegarantie, einen staatlichen Pflegegarantiefonds, neue Pflegeservicestellen und bessere Bedingungen für Pflegende geben.

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3 Kommentare

  • Endlich, nach 26 Jahren und über 50 % Wertverlust durch die jährliche Inflation
    bekommt das Pflegegeld eine automatische Indexanpassung beschert.

    • Ja, die 50 % sind weg genauso wie die NoVa Erstattung, die Hälfte der IV-Pensionen, die vielen Arbeitsplätze für Behinderte (Steigerung der Arbeitslosenrate für „Begünstige“) usw.

  • ‚Erhöhung‘ ist übertrieben. Es ist eine Anpassung. Mehr kaufen kann man sich damit nicht. Aber immerhin. Selbst bis dahin hat es gedauert.