SPÖ-Mörk: Jede und jeder Pflegebedürftige soll passendes Betreuungsangebot bekommen

Die Stadt Wien bietet für pflegebedürftige Menschen ein breites Spektrum von Unterstützung und Betreuung an. Gerade auch jüngere Menschen nach einem schweren Unfall sind oft auf intensive Pflege angewiesen.

Gabriele Mörk
SPÖ/Christian Fürthner

Hier entwickelt die Stadt Wien ein passendes Angebot in einer Palette von abgestuften Formen der Unterstützung und Betreuung.“Jede und jeder soll das Betreuungsangebot bekommen, das für die jeweilige Situation passt“, erklärt SPÖ-Gemeinderätin Gabriele Mörk.

„Korosec will Menschen in ein bestimmtes Schema pressen, ohne auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen. Dabei geht es vorrangig um die Situation der Betroffenen“, betont Mörk und ist verwundert, „dass an Kollegin Korosec offensichtlich spurlos vorbeigegangen, dass die Stadt Wien bislang bereits vier Pflegewohnhäuser mit sozialmedizinischer Betreuung errichtet und in Betrieb genommen hat.

Dabei handelt es sich um moderne Häuser mit medizinischer Betreuung rund um die Uhr. Korosec spricht immer noch von Geriatrieeinrichtungen, was vollkommen zu kurz greift und dem neuen Konzept der Pflegewohnhäuser nicht mehr entspricht.“

Gerade die Pflegewohnhäuser mit sozialmedizinischer Betreuung sind durch ihren umfassenden Betreuungsansatz prädestiniert dafür, auch Menschen mit hohem Pflegebedarf medizinische, therapeutische und pflegerische Behandlung zu geben. Für Menschen, die diese medizinische Betreuung rund um die Uhr nicht brauchen, gibt es weiter wie bisher auch Leistungen wie teil- und vollbetreutes Wohnen in Wohngemeinschaften.

„Und was das Therapiezentrum Ybbs betrifft, muss gesagt werden, dass hier ein zielgruppengerechtes intensives sozialtherapeutische Betreuungsangebot vorhanden ist, das seinesgleichen sucht“, ist Mörk von der Qualität des Hauses überzeugt. Hier steht Menschen mit multifaktoriellen Problemlagen ein Team mit umfassender medizinischer und therapeutischer Expertise zur Verfügung.

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0 Kommentare

  • noch spannender ist folgende aussage auf der grundsätzlichen ebene: mörk „Für Menschen, die diese medizinische Betreuung rund um die Uhr nicht brauchen, gibt es weiter wie bisher auch Leistungen wie teil- und vollbetreutes Wohnen in Wohngemeinschaften.“ – ist das ein bekenntnis zur weiteren unterbringung in institutionen ohne wahlfreiheitt? was ist mit persönlichen budget? was ist mit de-institutionalisierung? was ist mit persönlicher assistenz? – die UN-konvention gilt auch für die stadt wien!

  • @Manfred Sbg.
    Was sagt die österr. Gesetzeskraft aus ?
    Nichts, denn nur Papier ist geduldig und man kommt trotz Gesetzeskraft nicht
    zu seinem Recht.
    Was macht man da? Beschwerde einreichen, aber wo, wenn niemand zuständig ist oder nicht zuständig sein will-darf.
    So sieht die Realität aus.
    Und Menschenrechte gelten für österr. Staatbürger sowieso nicht, trotz Überprüfungs-Rüge bezügl. UN-Konvention.
    Alles bleibt beim Alten, wie gehabt.
    Streichungen bereits durchgesetzter Hilfen für Behinderte usw.

  • Spannend, was die Abg. Mörk hier erzählt. Noch spannender allerdings, was in der Aussendung der Stadträtin steht: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130911_OTS0080/ein-modernes-pflegewohnhaus-entsteht-in-rudolfsheim-fuenfhaus

    „Das ist ein weiterer wichtiger Puzzlestein im Wiener Geriatriekonzept“, erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely …

    Was stimmt nun?

  • Die Abgeordnete Mörk scheint nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, dass Seniorenheime oder Sonderkrankenhäuser die falschen Orte für junge Menschen mit Behinderungen sind. Sie scheint auch nicht zu wissen, dass dies sowohl gegen die 15a-Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern aus dem Jahre 1993 als auch gegen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung verstößt, die für Österreich Gesetzeskraft hat.