SPÖ-Wagner an Praniess-Kastner: Kinder im Wiener Gesundheitswesen bestens versorgt

Stadt Wien nicht für Abschluss von Kassenverträgen zuständig

Wiener Rathaus
BIZEPS

„Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen ist der Stadt Wien ein vorrangiges Anliegen. Daher wurden die Leistungen hier stetig ausgebaut. Durch die enge Kooperation aller Verantwortlichen ist in der Kinderheilkunde sowie auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eine gute Versorgung sichergestellt“, weist heute Mittwoch, der Gesundheitssprecher der SPÖ Wien und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Wiener Gemeinderates, KR Kurt Wagner die Kritik Praniess-Kastners zurück. Wagner erinnerte Praniess-Kastner daran, dass die Stadt Wien nicht für Abschlüsse von Kassenverträgen zuständig sei.

„Darüber hinaus setzt der KAV darauf, KinderfachärztInnen auch in der Neuropädiatrie auszubilden und somit eine noch bessere Versorgung der kleinen PatientInnen gewährleisten zu können“, erklärt Wagner. Ferner verfüge der KAV über die einzige Down-Syndrom-Ambulanz Österreichs in der Krankenanstalt Rudolfstiftung.

„Auch der Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde in Wien sukzessive ausgebaut und moderner ausgestattet. So gibt es seit 2007 einen kinder- und jugendpsychiatrischen Liaisondienst, betreute Wohngemeinschaften wurden ausgebaut. Von Ignoranz kann also keine Rede sein, ganz im Gegenteil: In Wien werden Kinder und Jugendliche bestens versorgt“, so Wagner abschließend.

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  • Kindermedizin – Werte versus Ökonomie (Buchrezension)
    Etwa 19 % der österreichischen Gesamtpopulation sind Kinder und Jugendliche. Die Gesundheitsausgaben für diese Altersgruppe betragen hingegen nur etwa 6 % der staatlichen Gesamtausgaben für das Gesundheitssystem – Kinder und Jugendliche stellen somit eine relativ „billige“ Altersgruppe dar. Trotzdem wird auch im Bereich der Kinder- und Jugendheilkunde rationalisiert. Im Oktober 2007 fand in Salzburg die erste Tagung der Plattform „Politische Kindermedizin“ statt. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der pädiatrischen Gesundheitsversorgung und -vorsorge in Österreich zu leisten. Sie versteht sich auch als Beitrag zur interdisziplinären Vernetzung: Vertreten sind unter anderem Kinderpsychiater, Soziologen, Ökonomen, Vertreter nichtärztlicher Medizinberufe sowie Elterninitiativen. Ein wichtiges Anliegen ist dabei die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, die ein Recht auf adäquate medizinische Versorgung beinhaltet, in der österreichischen Verfassung.

  • Das mit dem KAV (Krankenanstaltsverbund) ist so eine Sache – Jedes Krankenhaus arbeitet mit diversen Firmen zusammen, bzw. bietet von diesen sogenannten Vertragsfirmen Produkte an. Wenn der Vertrag ausläuft, bzw. das Produkt überteuert von den Heilbehelfsfirmen (es können auch Apotheken sein), angeboten wird, da von anderen Firmen schon billigere ähnliche Produkte angeboten werden, muss der Betroffene bzw. Patient entweder das Produkt privat bezahlen bzw. auf das andere Produkt umsteigen.
    Das führt oft auch zu Gesundheitsschäden, da sich viele Versicherte auf das neue Produkt schwer bzw. gar nicht umstellen können bzw. sich es nicht mehr leisten können. Auch kommt es vor, dass diverse med. Produkte komplett von der Kassenleistung gestrichen werden. Auf der Strecke bleiben die Betroffenen, bzw. Patienten. Auf für „besser gestellte“ Bürger ist das manches kaum mehr privat zu finanzieren. Schon ein 10%iger Selbstbehalt kann zur Verarmung führen!