Sportanlagen sind meist nicht barrierefrei

Fußballbegeisterte Rollstuhlfahrer in Wien und Umgebung werden diskriminiert.

Etikette nicht behindertengerecht
BIZEPS

Die meisten Sportanlagen – sieht man vom Happel – sowie dem Dusika-Stadion ab – haben keine rollstuhlgerechten Zugänge, außerdem gibt´s kaum behindertengerechte Toiletten.

„Krone“-Leser und Rollstuhlfahrer Oskar Ehm aus Wien weiß, wovon er spricht, berichtet die Kronen Zeitung: „Hinauf kommst du meistens nur, wenn dir jemand hilft – und runter kannst du nur hoffen, dass du´s irgendwie derbremst …“

Was Herr Ehm vor allem vermisst: Dass man nirgendwo wirklich an die Bedürfnisse der Behinderten geachtet wird. Hier seine „schwarze Liste“:

  • Hanappistadion: Zu den Trainingsplätzen hinauf schafft´s kaum ein Rollstuhlfahrer,
  • Horrstadion: Zutritt für Rollstuhlfahrer gibt´s nur unten
  • Sportklubplatz: Nur Stiegen.
  • Hohe Warte: Die Auffahrt über den Schotterweg endet vor Stiegen, wenn man Glück hat, sperrt ein Ordner den Zugang zur Rampe auf,
  • FAC-Platz: Rollstuhlfahrer müssen sich über eine Wiese zum Eingang quälen,
  • Halle Hopsagasse: Über die Stufen rauf kommt ein Rollstuhlfahrer nur mit fremder Hilfe, beim Spielereingang lassen die Ordner nicht gerne jemanden rein,
  • Stadion Schwechat: Nur Stiegen – aber der Platzmeister hat versprochen, seine Chefin über das Problem zu informieren.
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