Staatssekretärin Andrea Mayer und Bundesministerin Margarete Schramböck besichtigen neuen barrierefreien Zugang am MAK Stubenring

In einer gemeinsamen Begehung besichtigten am 14. Juli 2021 Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort Margarete Schramböck, Teresa Mitterlehner-Marchesani, wirtschaftliche Geschäftsführerin des MAK, MAK-Generaldirektor Christoph Thun-Hohenstein, Burghauptmann Reinhold Sahl, Bezirksvorsteher Markus Figl und Architektin Susanne Zottl den neuen barrierefreien Zugang am MAK-Haupteingang Stubenring.

MAK Barrierefreier Zugang; Rampe an der Außenfront
Mario Buda

Sein Herzstück ist ein Rampenobjekt, das Menschen mit Einschränkungen das MAK direkt beim Haupteingang leichter zugänglich macht. Umgesetzt wurde der neue barrierefreie Zugang unter der Leitung der Burghauptmannschaft Österreich und mit maßgeblicher finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport sowie des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

MAK Barrierefreier Zugang; Rampe an der Außenfront mit Blindenleitsystem
Mario Buda

„Inklusive Museen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ausnahmslos allen Menschen offenstehen. Der neue barrierefreie Zugang in das Museum für angewandte Kunst ist ein Signal der Offenheit und des Bekenntnisses, dass alle willkommen sind. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Abbau von Barrieren, die den Zugang zu Kunst und Kultur behindern“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.

Bundesministerin Margarete Schramböck: „Ein Museumsbetrieb stellt höchste Anforderungen an ein historisches Gebäude. Durch die von der Burghauptmannschaft Österreich umgesetzten Maßnahmen wird sichergestellt, dass das baukulturelle Erbe nicht nur erhalten wird, sondern auch schonend an eine moderne Nutzung angepasst wird. Der fertiggestellte barrierefreie Zugang zeigt, wie diese Symbiose zweckmäßig realisiert werden kann.“

Mit der architektonischen Umsetzung wurde Architektin Susanne Zottl beauftragt. In Zusammenarbeit mit Mag. arch. Daniel Kerbler gelang ihr eine Lösung, die sowohl hinsichtlich Inklusion als auch Ästhetik allen Anforderungen mehr als gerecht wird.

„Die Zugangserleichterung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist uns seit vielen Jahren ein großes Anliegen. Wir freuen uns sehr über diese neue verbindende Brücke in unser Museum, die das Haus allen Besucher*innen noch besser erschließen wird“, so Teresa Mitterlehner-Marchesani, wirtschaftliche Geschäftsführerin des MAK.

„Der 1871 nach den Plänen von Heinrich Ferstel in Neorenaissanceformen errichtete Museumsbau ist mit Abschluss dieses Projektes zur Verbesserung der Barrierefreiheit für eine zeitgemäße und moderne Nutzung bestens vorbereitet“, so Burghauptmann Reinhold Sahl.

Der neue barrierefreie Zugang bezieht auch den städtischen Raum vor dem Museum mit ein. Der umgebende Gehsteig am Stubenring wurde sanft angehoben, geht über in ein Rampenobjekt und führt in einer leichten Steigung zum bereits bestehenden Eingang des ehemaligen MAK-Bookshops hin. Auch im Inneren des Museums wurden weitreichende Adaptierungen vorgenommen, wie unter anderem ein barrierefreier Aufzug, der die MAK-Säulenhalle und das MAK DESIGN LAB an das Eingangsniveau anbindet.

Dem Bauprojekt gingen Abstimmungen mit dem Bundesdenkmalamt, mehreren Abteilungen des Magistrats der Stadt Wien, der Bezirksvorstehung Innere Stadt und den Wiener Netzen voraus.

Mit dem neuen barrierefreien Zugang verbindet das MAK die Vision, auch den Bereich vor dem Museum durch weitere Maßnahmen zu attraktivieren. Dazu laufen derzeit Gespräche mit den zuständigen Stellen.

Bezirksvorsteher Markus Figl: „Entsprechend seiner großen Bedeutung in unserer Museumslandschaft soll das MAK durch die angedachte Neugestaltung des Bereichs vor dem Haupteingang auch in seiner räumlichen Präsenz gestärkt werden. Das Vorhaben wurde bereits im zuständigen Gremium der Bezirksvertretung besprochen und wird entsprechend unterstützt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn dieser bedeutenden Institution die Sichtbarkeit vom Ring aus zurückgegeben werden könnte.“

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