Stadlbauer zu Huainigg: Hände weg von der Fristenregelung!

Streichung der Eugenischen Indikation bedeutet Aufweichen der Fristenregelung

„Nichts anderes als ein Aufweichen der Fristenregelung ist die Streichung der Eugenischen Indikation“, so die SPÖ-Abgeordnete und SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Den Frauen müsse in erster Linie geholfen werden, eine Kriminalisierung und Drohung mit dem Strafrecht sei da mit Sicherheit nicht dienlich.

„Die schwere Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch kann und darf den Frauen nicht abgenommen werden“, so Stadlbauer, die seriöse Argumente seitens der Bürgerinitiative und des ÖVP-Behindertensprechers Huainigg vermisst.

Stadlbauer gibt Huainigg recht, dass Familien mit behinderten Kindern mehr Unterstützung bekommen sollten, „da könnte er sich allerdings bei seinen Parteikollegen dafür stark machen, die diesbezügliche Initiativen vermissen lassen.“

So polemisch wie die Diskussion von Seiten der Bürgerinitiative und Huainigg geführt werde, führe dies nur zur Verunsicherung der betroffenen Frauen und den betroffenen Ärztinnen und Ärzten. Es kann und darf nicht sein, dass die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruches angetastet wird und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen wieder beschnitten werden soll, so die SPÖ-Abgeordnete abschließend.

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0 Kommentare

  • Immer wieder diese elenden Diskussionen, wenn es darum geht, dass es rechtens sein soll, wenn behinderte Menschen selektiert werden dürfen. An diesem Punkt waren wir doch wohl schon recht eindrucksvoll. Befürworter der eugenischen Indikation sollten bei der Tötung eines lebensfähigen Kindes dabei sein, und nicht von Ihrer Küchenbank unüberlegt über Leben und Tot entscheiden. Es ist wirklich mühsam und nícht enden wollend.

  • Ein Dank an die Frau Abgeordnete und SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer auch von uns Männern – Frauen kämpft weiter mit oder ohne Kirche – IHR BESTIMMT ÜBER EUREN KÖRPER – LASST EUCH EURE RECHT NICHT NEHMEN……

    § 97 Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs
    „(1) Die Tat ist nach § 96 nicht strafbar,
    1. wenn der Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehender ärztlicher Beratung von einem Arzt vorgenommen wird; oder
    2. wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Abwendung einer nicht anders abwendbaren ernsten Gefahr für das Leben oder eines schweren Schadens für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren erforderlich ist oder eine ernste Gefahr besteht, daß das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde, oder die Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist und in allen diesen Fällen der Abbruch von einem Arzt vorgenommen wird; oder …“