Starkes Zeichen im Europäischen Parlament

„4. europäisches Parlament für Menschen mit Behinderungen“ am 6. Dezember 2017 in Brüssel.

Oswald Föllerer bei Rede im Europäischen Parlament am 6. Dezember 2017
Inclusion Europe‏

Die Veranstaltung war auch heuer wieder beeindruckend; mehr als 600 Menschen mit Behinderungen aus Europa nahmen daran teil.

Der Präsident des Europäischen Behindertenforums (EDF), Yannis Vardakastanis, erinnerte daran, dass das Europäische Parlament immer ein starker Verbündeter im Kampf um die Rechte von Menschen mit Behinderungen war.

Manifest einstimmig beschlossen

Das EDF brachte auch ein Manifest ein, in dem u.a. von der EU gefordert wird, dass die Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 umfassend barrierefrei sein sollen. Die Rechte von Menschen mit Behinderungen müssen grundsätzlich in der EU-Gesetzgebung umgesetzt werden, so eine weitere Forderung.

„Das Manifest wurde einstimmig angenommen“, teilte der Österreichische Behindertenrat – der mit einer Delegation angereist ist – kurz nach der Abstimmung mit.

Worum geht es in näherer Zukunft in der EU-Behindertenpolitik?

Welche Maßnahmen soll die EU in Zukunft für Menschen mit Behinderungen setzen? „Die neue Europäische Behindertenstrategie 2020 bis 2030 ist auf die nachhaltigen UN-Entwicklungsziele abgestimmt und soll die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorantreiben. Insbesondere geht es z. B. um das Wahlrecht für alle Menschen“, erklärt Gabriele Sprengseis vom Österreichische Behindertenrat im BIZEPS-Interview. 

Oswald Föllerer vom Selbstvertretungszentrum Wien (SVZ), der ebenfalls Teil der Delegation ist, hielt im Europäische Parlament eine Rede. Im Vorfeld verriet er BIZEPS, dass er über gleiche Teilhabe in Europa sprechen wird.

„Eine Veranstaltung wie heute ist eine wunderbare Möglichkeit sich zu vernetzen. Wir sollten mehr von diesen Veranstaltungen haben und jeder aus Europa sollte in der Lage sein, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen“, hielt Oswald Föller im Europäischen Parlament fest.

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