Stephen Hawking wird Siebzig

Es gibt wohl keinen Wissenschaftler der Gegenwart, der bekannter ist als er. Seine Bücher über den Ursprung des Universums und die Rolle der Zeit haben Millionen Menschen gekauft. Heute wird Stephen Hawking Siebzig.

Stephen Hawking
NASA

Bei einem Parabelflug, wie er zur Vorbereitung von Astronauten vor ihrem Start ins Weltall genutzt wird, erlebt der britische Astrophysiker 2007 für kurze Zeit absolute Schwerelosigkeit. Die Fotos vom schwebenden Genie gingen um die Welt.

Zu dem in den Medien damals für 2009 angekündigten Weltraumflug ist es bisher nicht gekommen. Doch der Wissenschaftler, der 1979 Professor in Cambridge auf jenem Lehrstuhl wurde, den einst Isaac Newton innehatte, bleibt außerordentlich aktiv.

Wenn Stephen Hawking eine Assistenstelle ausschreibt, wie kürzlich geschehen, wird das zum Medienereignis.
Sein vorläufig letztes Buch („Der große Entwurf“), das er 2010 mit seinem US-amerikanischen Kollegen Leonard Mlodinow veröffentlichte, fasst Forschungsarbeit aus vier Jahrzehnten zusammen. Hawking und Mlodinow kommen wieder zu dem Schluss, dass ein Schöpfergott bei der Entstehung der Welt nicht beteiligt war. Das Universum habe sich nach physikalischen Gesetzen selbst erschaffen (Urknall).

Für Kinder ab 10 Jahre hat Hawking mit seiner Tochter Lucy „Der geheime Schlüssel zum Universum“ verfasst (kobinet 18.6.07). 2009 erschien die Fortsetzung „Die unglaubliche Reise ins Universum“, wobei es auch um Außerirdische geht …

„Ich bin der Archetypus eines behinderten Genies“, wurde Hawking zu seinem Geburtstag in den Medien zitiert. „Die Menschen sind fasziniert von dem Gegensatz zwischen meinen extrem eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten und den gewaltigen Ausmaßen des Universums, mit dem ich mich beschäftige.“

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