Stubenvoll: „Politik der Stadt Wien orientiert sich an Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung“

"Die Gleichstellung von behinderter Menschen in dieser Stadt ist für uns kein leeres Schlagwort, sondern ein wichtiges Anliegen. Seit 1995 hat sich unser Behindertenbudget verdoppelt!"

Erika Stubenvoll
Simonis

„Der erst kürzlich verliehene Preis der Menschlichkeit ist nur ein sichtbares Zeichen der Stadt für die Wertschätzung der Arbeit aller Einrichtungen im Behindertenbereich“, sagte heute die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der gemeinderätlichen Behindertenkommission Prof. Erika Stubenvoll im Rahmen der Aktuellen Stunde im Wiener Landtag zum Thema Behindertenpolitik.

Das Konzept Wiens in der Behindertenpolitik umfasse bedrafsgerechte Maßnahmen für Menschen mit Behinderung von der Geburt bis ins hohe Alter, so Stubenvoll weiter. „Das reicht von der Frühförderung, der Integration in Kindergarten und Schule bis zur Einbindung in den Arbeitsmarkt und der Altenbetreuung.“ Gerade aber die Integration in der Schule sei jetzt durch die Streichung von Lehrerposten durch Bildungsministerin Gehrer stark gefährdet.

„Der Bund hat in den letzten zwei Jahren auch in der Stadt vieles gekürzt.“ Deshalb sei auch die Stadt gerade im heurigen Jahr in einer schwierigen Situation. „Aber für die Trägervereine in der Behindertenarbeit gibt es dennoch die klare Zusicherung des Bürgermeisters, dass es bei eine Abgeltung geben wird, wenn es zu finanziellen Engpässen kommt.“

Die Interessenvertretung leiste wertvolle Arbeit – es gebe laufend Gespräche mit VertreterInnen der SPÖ: „Wir sind bei allen Sitzungen vertreten und haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Anliegen.“

Insgesamt sei Behindertenpolitik für die Stadt eine Querschnittsmaterie „über alle Geschäftsgruppen hinweg“, so Stubenvoll. „Und mit der bevorstehenden Novellierung der Bauordnung, die barrierefreies Bauen sicherstellen soll, ist Wien Vorreiter unter allen Bundesländern!“

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