Erika Stubenvoll

Stubenvoll: „Wien setzt seit Jahrzehnten auf behindertengerechte Planung!“

"Die grüne Gemeinderätin ist noch genauso schlecht informiert, wie in ihrer fast wortidenten Aussendung vor einem Monat", reagierte heute Prof. Erika Stubenvoll, die Vorsitzende der Behindertenkommission der Stadt, zu Aussagen der Grünen.

„Deshalb nochmals zur Erinnerung: Wien setzt seit Jahrzehnten auf integrierte behindertengerechte Planung und hat als erstes Bundesland auch die Barrierefreiheit in der Bauordnung verankert So werden bei allen Neuplanungen und baulichen Änderungen sowie im Zuge von Baustellentätigkeiten behindertengerechte Absenkungen gebaut, die vor allem behinderten Menschen aber auch Eltern mit Kinderwägen Hilfestellungen bieten und barrierefreie Zugänge schaffen.

Darüber hinaus werden Betroffene als Experten, wie z.B. Vertreter des „Gemeinsamen Verkehrsgremiums der Blinden- und Sehbehindertenorganisationen der Ostregion“ in Planungsprozesse einbezogen.“ Auch sei das Thema in der Behindertenkommission laufend auf dem Programm. „Diese Woche wird in der „Arbeitsgruppe Rechtsbereinigung“ das Thema Barrierefreiheit bei Schulbauten behandelt. Dort kann sich die grüne Gemeinderätin persönlich informieren.“

Natürlich sei in diesem Bereich noch nicht alles getan -„die Arbeit und das Bemühen um Chancengleichheit hört nie auf: Wir würden uns zum Beispiel auch eine Änderung der Gewerbeordnung wünschen, damit das Einkaufen für Menschen mit Behinderung einfacher wird“, schloss Stubenvoll.

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0 Kommentare

  • Eine ganz persönliche Frage?? wie können sie als ´´Aushängeschild´´von Jugend am Werk, mit dem bei jedem noch so geringen Anlass geworben wird, es vertreten, dass vereinsweit, ständig Klienten, von wem auch immer, bestohlen werden, und dass seitens der Bereichsleitungen und der Geschäftsführung in keinster Weise agiert wird. Im Gegenteil, die verloren gegangen Beträge werden aus heiterem Himmel wieder aufgefüllt und ansonsten werden keine Aktionen unternommen. Ja nicht einmal die Sachwalter erfahren etwas über diese Vorkommnisse. Dieses unglaubliche Handeln wird von der Leitung geduldet, bzw. empfohlen. Auch werden unmotiviert Klienten-Gruppen zusammengewürfelt, deren Behinderungen und somit Bedürfnisse wie Tag und Nacht auseinander klaffen. Ein adäquates Arbeiten ist somit nur noch Utopie, lediglich die Grundbedürfnisse werden abgedeckt. Hin und wieder der Öffentlichkeit ein paar aufgepuzte Events zu liefern, nur um diese bei Laune zu halten, ist schwach und traurig. Aber wir warten auf das nächste Licht ins Dunkle.

  • Behinderte haben die gleichen Rechte.

  • S.g. Fr. Prof. Stubenvoll, Wer entscheidet in der Behindertenkommission? Meines Wissen haben behinderte Experten nur Anwesenheitsrecht. Die Behindertenkommission hat in der Wr. Stadtregierung „sehr wenig Gehör, wenig Entscheidungseinfluss geschweige denn Entscheidungsbefugnis.“ Mittel um tatsächlich effizient und in absehbarer Zeit tatsächlich eine barrierefreie Stadt, sei es nur in ihren Amtsgebäuden, (siehe auch Amtshaus Floridsdorf, ihr eigener Wahlbezirk) zu verwirklichen). Ihr persönlicher Verdienst ist die novellierte Wr. Bauordnung (2005), da Sie behinderte Experten und auch den damaligen Amtbausachverständigen der Stadt Wien und Leiter der Fachstelle für behindertengerechtes Planen Bauen und Wohnen hinzugezogen haben, die entscheidend am Zustandekommen beteiligt waren. Jedoch die Umsetzung ist mangelhaft.
    Bin neugierig ob 2015 der Wr. öffentliche Raum (mit allen Pflichtschulen, Amtshäusern, Kultureinrichtungen, Bädern, Parkanlagen, öffentliche WC-Anlagen, Öffentliche Verkehrsmittel, – also Bereiche für die das Land und die Gemeinde Wien zuständig ist) barrierefrei sein werden, wie es eigentlich im Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (seit 2006 in Kraft) angedacht wird und in der Österr. Verfassung in Artikel 7 (seit 1997 – Keiner darf wegen seiner Behinderung benachteilig werden, Bund Länder und Gemeinden..) verankert ist.
    Sicherlich haben es in Wien behinderte Menschen leichter, als in anderen Bundesländern – jedoch als Weltstadt hat Wien allergrößten Nachholbedarf. Die Gewerbeordnung ist in Zuständigkeit des Wirtschaftsministeriums unter ÖVP Minister Bartenstein, wo die SPÖ als Kanzlerpartei der ÖVP mehr Druck machen müßte um auch die Privatwirtschaft effektiv rechtlich einzubinden um auch in Geschäften und Lokalen etc. in absehbarer Zeit Barrierefreiheit zu verwirklichen. Die grüne Gemeinderätin ist gut informiert.