Südkorea: Zwangsweise Sterilisation in Südkorea

In Südkorea sind geistig behinderte Menschen nach Berichten des Oppositionspolitikers Kim Hong Shin, Abgeordneter der Großen Nationalpartei, jahrelang zwangssterilisiert worden.

Die Zwangssterilisationen seien „systematisch“ und mit Unterstützung der Gesundheitsbehörden erfolgt. Dies sei eine „ernste Verletzung“ der Menschenrechte, ist heute in der Berliner Morgenpost zu lesen. Sie berichtet weiters:

Allerdings sei nicht klar, wie viele Menschen gegen ihren Willen unfruchtbar gemacht wurden, sagte Kim. Einige, die sich weigerten, wurden geschlagen und mit gefesselten Armen und Beinen auf den Operationstisch gelegt, berichtete ein ehemaliger Heimbewohner, über die Zustände in einem Behindertenheim in Kwangju im Süden des Landes.

Das zuständige Gesundheitsministerium wies die Vorwürfe der Zwangssterilisation als unbegründet zurück.

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