7. Woche 2026 – Zeigetafel bei Kinderspielplatz
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …
Schumann: Mehr Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen
Am 23. September wird weltweit der Internationale Tag der Gebärdensprachen begangen. Dieser Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der Gebärdensprachen und die Rechte von gehörlosen Menschen aufmerksam zu machen. Gebärdensprachen sind für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe essenziell, da sie Kommunikation ermöglichen.
Darüber hinaus sind sie ein wesentlicher Bestandteil der kulturellen Identität gehörloser Menschen. In Anerkennung dieser Tatsache ist die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) seit 2005 in der Verfassung als ei-genständige Sprache verankert.
„In Österreich leben aktuell ungefähr 10.000 gehörlose Menschen. Diese Personengruppe zu fördern und somit eine selbständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ist mir ein großes Anliegen“, betont Sozialministerin Korinna Schumann.
Ein zentrales Anliegen des Sozialministeriums ist es, den Zugang zu Gebärdensprachdolmetscher:innen zu verbessern. „Es ist wichtig, das Angebot an Gebärdensprachdolmetscher:innen zu erhöhen, um dem aktuellen Mangel in diesem Bereich entgegenzuwirken. Nur so können die Chancen von gehörlosen Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben erhöht werden“, erläutert Sozialministerin Schumann.
Das Sozialministerium fördert die außeruniversitäre Ausbildung zum:r Dolmetscher:in in ÖGS und Deutsch über eine eigene Richtlinie. Auch der Zugang für gehörlose Personen zu den Dolmetscher:innen, beispielsweise über Leitstellen und digitale Angebote, soll vereinfacht und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung unterstützt werden.
Bei der Erarbeitung der Richtlinie und eines Basis-Curriculums für Mindeststandards für Ausbildungen zu Gebärdensprachdolmetscher:innen waren Expert:innen in der Materie, darunter u. a. der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) und der Österreichische Verband der Dolmetscher:innen und Übersetzer:innen für ÖGS und Deutsch (ÖGSDV), maßgeblich beteiligt.
„Ich freue mich, dass sehr vielversprechende Projekte bei meinem Ressort eingereicht wurden und demnächst mit der vertraglichen Abwicklung begonnen werden soll. Mit diesen Projekten werden wir den Zugang zu Dolmetschleistungen verbessern und auch weitere Angebote für gehörlose Menschen stärken, um die Inklusion von gehörlosen Menschen weiter voranzutreiben“, so die Sozialministerin abschließend.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Bei diesem Kinderspielplatz in Darwin, Australien gibt es eine große Zeigetafel mit Symbolen für Kinder. Mit der Tafel können Kindern …
Maria Kopcsa ,
24.09.2025, 07:57Der Besuch eines Gebärdensprache Kurses sollte gratis sein.
Es sollte mindestens eine Person in jeder Gemeinde/ Ortschaft verfügbar sein um zu helfen.