Taxilenker müssen Blindenführhunde befördern

Beförderungspflicht tritt mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft

Symbolfoto Taxi
BilderBox.com

Ab dem 1. Jänner 2012 MÜSSEN Blindenführhunde von den TaxilenkerInnen befördert werden.

Diese Regelung konnte der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer-Fachgruppe für die Beförderungsgewerbe mit PKW erreichen. Die Tiere müssen auch dann befördert werden, wenn sie keinen Maulkorb tragen. Einzige Voraussetzung laut den neuen Bestimmungen: Sie dürfen weder verschmutzt, noch bösartig sein.

„In der Vergangenheit haben blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen immer wieder große Probleme gehabt, ein Taxi zu finden, das sie mit ihren Blindenführhunden mitgenommen hat“, zeigt sich Präsident Mag. Gerhard Höllerer vom Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverband erfreut über die neue Regelung, die endlich das Behindertengleichstellungsgesetz umsetzt.

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0 Kommentare

  • anbei die ÖNORM Gebotsschilder: http://db.tt/FPht7R3W

  • @Klaudia, wie Recht Sie haben – es hätte auch für Assistenzhunde und Signalhunde mit einbezogen werden können! Diese Hunde haben genau die gleiche Rechte wie Blindenführhunde. Ich bin in der Meinung, mit „Blindenführhunde und Assistenzhunde“ werden alle Hunde abgedeckt.

    @Barbara, hier können Sie die Bestimmungen nachlesen
    http://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2011/html/lg2011036.html

  • Danke Gloria, für deine Weitsicht! Service- und Signalhunde gehören dann nach meinem Rechtsempfinden ebenfalls dazu. Der Blindenverband könnte diesbezüglich auch weiter denken und nicht nur immer sein eigenes Süppchen kochen.

  • Es wäre wichtig anzugeben, wo blinde FührhundehalterInnen diese Bestimmung auf einfache Weise (am besten Download) erhalten können, sodass man sie dem nächsten Taxifahrer, der angeblich noch nie etwas davon gehört hat, unter die Nase halten kann.

  • Und wenn jetzt noch die Service- und Signalhunde auch von den Taxis befördert werden müssen, dann werden überhaupt keine behinderten Hundeführer mehr diskriminiert…