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Terri Schiavo kein Einzelfall

Das Schicksal der amerikanischen Komapatientin, die wegen Nahrungsentzugs sterben musste, ist durchaus kein Einzelfall; von kobinet-Redakteurin Elke Bartz.

Das Schicksal der amerikanischen Komapatientin, die wegen Nahrungsentzugs sterben musste, ist durchaus kein Einzelfall. Das berichtet der Online-Nachrichtendienst der Frankfurter Rundschau (FR).

An zwei Beispielen aus Texas wird aufgezeigt, wie schnell lebenserhaltende Maßnahmen verweigert werden, wenn es um die Frage geht, wer die Kosten für die Behandlungen übernimmt. Weder Patientenverfügungen noch Angehörigenmeinungen würden über die Entscheidungen zwischen Leben und Tod maßgeblich sein. Vielmehr entscheide eine Ethik-Kommission des jeweiligen Krankenhauses über die Weiterbehandlung. Und ausgerechnet Präsident Bush, der sich medienwirksam für das Weiterleben von Terri Schiavo einsetzte, hat nach Angaben der Frankfurter Rundschau in Texas die Rechtsgrundlage dafür geschaffen.

Terri Schiavo ist tot, genauso wie der kleine Sun Hudson, über den die FR berichtete. Damit nicht weitere Menschen gegen ihren ausdrücklichen Willen sterben müssen, gilt es, die Diskussion um Ethik, Menschenwürde und «Euthanasie» sowie um das Recht auf Selbstbestimmung nicht wieder einschlafen zu lassen.

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  • Am 31. März 2005 starb Terri Schiavo einen qualvollen gewaltsamen Tod, weil sie als Ballastexistenz gesehen und auf einen Kostenfaktor reduziert wurde.