Tirol: Bericht der Antidiskriminierungsbeauftragen veröffentlicht

Der Antidiskriminierungsbericht gibt Einblick in die Tätigkeiten der Antidiskriminierungsbeauftragten im Zeitraum vom Juli 2018 bis Juni 2020

Cornelia Atalar und Isolde Kafka
Tiroler Landtag/Oswald Maximilian

Die Antidiskriminierungsbeauftragten des Landes Tirol erstellen alle zwei Jahre einen Tätigkeitsbericht, den sie dem Tiroler Landtag vorlegen müssen. Jetzt ist der 7. Bericht erschienen.

Der Bericht von der Vorsitzenden Isolde Kafka und ihrer Stellvertreterin Cornelia Atalar zeigt auf, mit welchen Themenfeldern sich die Servicestelle für Gleichbehandlung und Antidiskriminierung beschäftigt. So geht es zum Beispiel um die Vielfalt der Antidiskriminierungsgesetze und die unterschiedlichen Zuständigkeiten, die sich daraus ergeben.

Auch werden unterschiedliche Fallbeispiele von Diskriminierung aus der täglichen Beratungsarbeit der Servicestelle geschildert, diese betreffen zum Beispiel die Themen Inklusion im Schulbereich, Barrierefreiheit sowie Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes oder der Herkunft. 

Weitere Teile des Berichtes beschäftigen sich mit der Arbeit des Tiroler Monitoring-Ausschusses, insbesondere wird auf die Jugendarbeit des Monitoring-Ausschusses eingegangen.  

Die Ombudsstelle für barrierefreies Internet ist seit Anfang 2019 Teil der Servicestelle für Gleichbehandlung und Antidiskriminierung. Der Bericht liefert einen kurzen Überblick über die Tätigkeit der Ombudsstelle für barrierefreies Internet.

Empfehlungen der Antidiskriminierungsbeauftragten

Abschließend gibt der Bericht der Antidiskriminierungsbeauftragten noch einige Empfehlungen ab.  Diese betreffen zum Beispiel den Bereich der schulischen Inklusion. In diesem Zusammenhang geht es um die Organisation von Schulassistenz.

Umfassende Barrierefreiheit beim Bauen und Wohnen und im öffentlichen Raum sind auch Thema. Barrierefreiheit soll nicht nur auf Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ausgerichtet sein, sondern auch auf Menschen mit verschiedensten Sinnesbehinderungen.

Ebenso finden sich darin Empfehlungen zur digitalen Barrierefreiheit, De-Institutionalisierung oder zum Einbezug von Betroffenen in Planung und Durchführung von COVID-19-Maßnahmen.

Des Weiteren enthält der Bericht die Forderung nach einem „Tiroler Aktionsplan Behinderung“ zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Den kompletten Bericht, der teilweise auch in Leichter Sprache geschrieben ist, finden Sie auf  der Internetseite Land Tirol.

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