Trübswasser: Bahn und Busse für alle im Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003

Bis auf die Linz Linien und ganz wenige andere Verkehrsverbindungen in Oberösterreich, heißt es für behinderte Menschen bei Bus und Bahn "nein danke!"

Gunther Trübswasser
Gunther Trübswasser

Gunther Trübswasser: „Busfahren und Bahnfahren ist für behinderte Menschen, wenn überhaupt, dann ein unbeabsichtigtes Abenteuer: Reisen im Paketwagen oder am Gang zwischen zwei Waggons ist keine Seltenheit. Der öffentliche Verkehr ist in Österreich für Menschen mit Behinderungen de facto eine Tabuzone.“

„Menschen mit Behinderungen, insbesonders jene, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, dürfen nicht länger diskriminiert werden. Wenn schon in die Landesverfassung ein Diskriminierungsverbot für behinderte Menschen aufgenommen wurde, so müssen im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 Taten folgen.“, so Trübswasser.

Initiativantrag der Grünen für einen barrierefreien öffentlichen Verkehr in Oberösterreich im Verkehrsausschuss im Landtag

Die Grünen starten im Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 eine breite Initiative für einen „barrierefreien öffentlichen Personenverkehr in Oberösterreich“. Lt. Initiativantrag der Grünen im Landtag soll eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die ein Landesprogramm erarbeiten soll, mit dessen Hilfe der öffentliche Verkehr schrittweise barrierefrei gemacht wird. In der Ausschussrunde am Donnerstag wird der Initiativantrag beraten.

Europaweit gibt es zahllose Initiativen für die Beseitigung von Barrieren für behinderte Menschen im öffentlichen Raum. So hat z.B. die Bayrische Staatsregierung ein umfangreiches „Aktionsprogramm 2003“ beschlossen, in dem auch durch gesetzliche Bestimmungen der Personennahverkehr barrierefrei gestaltet werden soll. Trübswasser: „Oberösterreich darf da nicht zurückstehen und seinen Beitrag zum Europäischen Jahr der behinderten Menschen 2003 leisten.“

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  • Auch Sehbehinderten wird es oft schwer gemacht, öffentliche Verkehrsmittel zu benützen: viel zu hoch oben angebrachte Fahrpläne bzw. Displays, schlecht lesbare Aufschriften an Bussen und Straßenbahnen etc. Da ich selbst stark sehbhindert bin, habe ich diese Erfahrung leider immer wieder machen müssen.