Globus

Tsunami: Inklusion von Menschen mit Behinderung in Wiederaufbauprogramme

Die Flutkastatrophe im Winter 2004 hatte verheerende Auswirkungen auf die betroffenen Gebiete. Beim derzeitigen Wiederaufbau wird auf die Gruppe der behinderten Menschen vergessen.

Auf Grund dessen wurde in Sri Lanka die internationale Kampagne „Access for all“ ins Leben gerufen. Verschiedene internationale und nationale NGO´s haben sich zusammengeschlossen, um den Wiederaufbau dafür zu nützen, die Grundsteine für eine barrierefreie Gesellschaft in Sri Lanka zu legen und Personen mit Behinderung in alle Maßnahmen der Wiederaufbauprogramme zu inkludieren.

Auch die EU versucht, Entwicklungszusammenarbeit nicht zum Nachteil von behinderten Menschen durchzuführen. In der letzten Sitzung des EU-Parlaments vor der Sommerpause setzte sich der Entwicklungsauschuss mit der Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung bei Entwicklungsprogrammen auseinander.

Der geladene Experte Johannes Trimmel, Programmleiter von „Licht für die Welt“ und Vorsitzender des „International Disability an Development Consortium“ stellte fest, dass Menschen mit Behinderung in „Programmen weitgehend ‚übersehen‘ und von Entwicklungsprozessen ausgeschlossen werden“.

Johannes Trimmel weist außerdem darauf hin, dass Armutsbekämpfungsstrategien Menschen mit Behinderung nur in den seltensten Fällen einschließen.

Die Abgeordneten betrachteten die Diskussion im Entwicklungsausschuss als den Anfang eines Prozesses zur Integration. Der Abgeordnete John Bowis übernahm die Aufgabe, auf Basis der Ergebnisse der Diskussion einen Aktionsplan zu erstellen.

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0 Kommentare

  • Schade, zumal Barrierefreiheit oder sonstige Maßnahmen – beim vorherigen Mitdenken – oftmals kaum mehr kosten. Eine Chance, auch in Hinsicht auf die Bewusstmachung/-werdung auf die sog. Menschenrechte, geht durch die Ignoranz der Verantwortlichen verloren.