Türkei: Entschuldigung des Religionsamtes für nicht-vorhandene Barrierefreiheit

In Istanbul entschuldigte sich der Leiter des staatlichen Religionsamtes bei behinderten Menschen für die fehlende Barrierefreiheit in den Moscheen.

Yeni Moschee
Alf Igel http://www.flickr.com/photos/fh

Er versprach, dass seine Behörde in Zukunft dafür sorgen werde, beim Neubau von Moscheen auf barrierefreie Zugänge zu achten, berichtete kürzlich kathweb.

Amtsleiter Mehmet Görmez verkündete außerdem, dass es zur Pflicht religiöser Amtsträger gehöre, behinderten Menschen so weit als möglich eine Erleichterung ihres Lebens zu verschaffen und übte Kritik an der Ansicht einiger Türken, die Geburt eines behinderten Kindes als Gottes Strafe anzusehen.

Bei einem Iftar-Essen (traditionell am Ende eines Fastentages im Fastenmonat Ramadan) sprach Mehmet Görmez über die jetzigen Zustände und geplanten Neuerungen und erwähnte, dass das türkische Religionsamt für alle 80.000 Moscheen im Land zuständig sei. Auch die Imame werden vom Amt erwählt und honoriert und die Freitagsgebete verfasst.

Da das selbe Problem generell auch bei den anderen Kirchen besteht, wäre es auch hier schön, von einer Entschuldigung und die Ankündigung dies zu ändern zu erfahren.

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