TV-Spot auf Kosten der blinden Frauen

ÖBSV distanziert sich von Palmers-Werbung und fordert deren Absetzung

TV-Spot: Sinnlichkeit die man fühlt
Palmers Textil AG

Der Österreichische Blinden- und Sehbehindertenverband (ÖBSV) wird wegen der heute startenden TV-Kampagne „Sinnlichkeit die man fühlt“ des Wäscheherstellers Palmers Beschwerde beim Österreichischen Werberat einlegen.

In dem Spot kleidet sich eine junge Dame mit Dessous an. Als sie die Straße betritt, hat sie eine dunkle Sonnenbrille auf und einen Blindenstock in der Hand. Behinderung wird bei dieser Werbung missbraucht, um „Aufsehen zu erregen“ und „für Gesprächsstoff sorgen“ (Zitate aus einer Presseaussendung der Firma Palmers).  

„Blindheit wird in diesem Werbespot auf sexistische Art und Weise dazu missbraucht, um den Verkauf von Produkten anzukurbeln“, erklärt Mag. Gerhard Höllerer, Präsident der ÖBSV-Dachorganisation, der selbst blind ist.

Die größte Selbsthilfeorganisation für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen in Österreich sieht darin den Punkt 5 der allgemeinen Werbegrundsätze des Werberates verletzt, in dem es heißt: „Werbung darf nicht die Würde des Menschen verletzen, insbesondere durch eine entwürdigende Darstellung von Sexualität oder anderweitig diskriminierende Darstellungen.“ Höllerer: „Die Palmers-Werbung verletzt die Würde von behinderten, im vorliegenden Fall blinden Frauen und diskriminiert diese!“

Ganz besonders ist er über die Behauptung der Palmers-Marketingleiterin, dass „eine blinde Frau in erster Linie nicht blind, sondern Frau sei“, entsetzt: „Mit dieser Aussage wird das Recht auf Selbstbestimmung grob verletzt. Wie kann eine sehende Person darüber befinden, wie es einer blinden Frau geht, wie diese sich fühlt? Das kann wohl nur eine Betroffene selbst feststellen.“

Der ÖBSV-Präsident sieht darin eine massive Diskriminierung des Artikels 6 der UN-Behindertenrechtskonvention, die auch in Österreich geltendes Recht ist. Unter der Überschrift „Frauen mit Behinderungen“ heißt es darin: „Die Vertragsstaaten (und damit auch Österreich, Anm.) anerkennen, dass Frauen und Mädchen mit Behinderungen mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt sind, und ergreifen in dieser Hinsicht Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass sie alle Menschenrechte und Grundfreiheiten voll und gleichberechtigt genießen können.“

Offensichtlich, so der seit seinem 16. Lebensjahr blinde Gerhard Höllerer, ist die Firma Palmers falsch beraten worden. Denn auch die Werbeaussagen, der Qualitätsanspruch an die Wäsche sei bei blinden Menschen „sehr hoch“ und werde durch „ein Stück leistbarer Luxus“ von Palmers befriedigt, sei ein Skandal: „Gerade blinde Frauen leben in unserer heutigen Gesellschaft nicht selten an der Armutsgrenze und können sich derartige Produkte nicht im Entferntesten leisten“, gibt der ÖBSV-Präsident einen Einblick in die Wirklichkeit.

Die Dachorganisation des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes und ihre sieben Landesgruppen distanzieren sich daher mit allem Nachdruck von der aktuellen Palmers-TV-Kampagne. Der ÖBSV fordert den ORF auf, den Spot „Sinnlichkeit die man fühlt“ sofort aus dem Werbeprogramm zu nehmen.

„Das Model spielt lediglich eine blinde Frau, sie ist selbst sehend. In der TV-Kampagne wird ein völlig verdrehtes, unrealistisches und damit diskriminierendes Bild über blinde Menschen erzeugt, nur um in die Schlagzeilen zu kommen, nicht um den Betroffenen zu helfen“, distanziert sich Höllerer einmal mehr von jeder diskriminierenden Form der Werbung.

TV-Spot

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0 Kommentare

  • soviel zur Aufgregung über den Spot!

    Den Top Spot für TV holte Lowe GGK mit dem „Blind Date“ für Palmers, das Wäschemodel spielt da eine Blinde. (Donnerstag 6.6.2013)

    Gratulation!

  • Ich finde es ironisch, wenn Palmers behauptet, sie hätten kein blindes/sehbehindertes Modell trotz Suchens gefunden. Meines Wissens werden behinderte Menschen überhaupt nicht bei Modellagenturen aufgenommen, wie soll dann ein blindes/sehbehindertes Modell gefunden werden?

  • Ich kann Palmers zu diesem mutigen und doch recht einfachen Spot nur gratulieren! Denn Werbung hat immer mit einer gewissen Illusion zu tun. Ich würde Palmers sogar ermutigen, weiterzumachen und sich nicht entmutigen zu lassen. Das geht in die richtige Richtung, erst wenn es mehr davon gibt, wird es zu Selbstverständlichkeit mit echter Authentizität!

    Dieser reflexartige Aktionismus von manchen Behindertenorganisationen bzw. -vertretern ist wie das gelegentliche Kasperltheater namens „Parlament“. Es gibt IdiotInnen und BlitzgneißerInnen. Who cares?

    Die Pauschalisierung seitens eines Behindertenvertreters, dass ein Behinderter/eine Behinderte allgemein automatisch arm sein muß, ist genau das, was eigentlich seit Jahren von „Licht ins Dunkel“ betrieben wird. Somit widerspricht dieser Vertreter sich selbst! Auch in der Behindertencommunity gibt es ein Spektrum, wie es allgemein in der Gesellschaft vorhanden ist, auch wenn nicht im selben Verhältnis, aber immerhin.

    Es ist anzunehmen, dass diese Person es sehr wohl weiß und dieser Aktionismus ein Zweckaktionismus ist. Nur greift diese Aktion viel zu kurz und verkehrt sich selbst ins Gegenteil!

  • Wenn man sich das durchliest, weiß einer wie ich, warum er jeglicher Form von Dachorganisationen den Rücken gekehrt hat. Was wird das nächste: Ein Blinder könnte sich niemals Urlaub leisten außer im Blindenwohnheim? OK, Man hätte vielleicht wirklich eine blinde Dame als Modell nehmen können, es gibt genug hübsche davon. Aber als Blinder kann ich mich nur von derlei Aussagen distanzieren. Peinlicher gehts nimmer!!!

  • @Kathrin: „Werbung ist Scheiße – kauft mehr Klopapier“!!

  • Ich kann die Aufregung über den Werbespot nicht verstehen. Ich persönlich finde den Spot sehr gelungen. Viel zu selten sieht man Menschen mit Behinderung im Fernsehen. Wenn überhaupt nur als arme, bedeuernswerte Wesen mit einem schweren Schicksal die in keinsten Weise attraktiv, begehrenswert oder sexy sind. Palmers versucht dieses Bild einmal umzukehren, behinderte Menschen, die eben auch Mann und Frau sind, als Teil der Gesellschaft darzustellen, die durchaus Attribute wie Attraktivität, Sinnlichkeit etc. aufweisen. Die Körperlichkeit trägt doch auch zum Selbstbewußtsein bei. Ist es nicht schön wenn einmal nicht die Behinderung in den Vordergrund gestellt wird? Das sich nicht jeder behinderter Mensch Palmers Unterwäsche leisten kann ist klar, aber das kann doch auch nicht jeder nicht behiderte Mensch und verdammt, es ist nur eine Werbung und wir alle wissen, das Werbung wenig mit der Realität zu tun hat. Wenn wir so anfangen müssen wir uns über Iglo, H uM, Giott, Winer Zucker, einfach alle Werbungen aufregen.

  • Genialer Schachzug von Höllerer – ohne Ihn würde dies nie so thematisiert werden – möglicherweise bekommt der ÖSBV zusätzliche Fördermittel von Palmers, denn diese Werbung ist ja unbezahlbar. Ein Werbeverbot würde diesen Spot „Kultstatus“ verleihen! Haben blinde und sehbehinderte Menschen keine anderen Sorgen? Ich denke da an barrierefreie Maßnahmen im „Öffentlichen Raum“ oder auch an den Sozialabbau der auch diese Bevölkerungsgruppe betrifft!

  • Jetzt muss ich mich als blinde Frau, der der Spot von ein paar Menschen unabhängig voneinander beschrieben wurde, auch mal äußern:

    Meiner Meinung nach ist das doch wieder nur der übliche Kindergarten-Hick-Hack, den der ÖBSV fast jedesmal veranstaltet, wenn mal eine andere Blindenorganisation was Spannendes macht! Nur sehe ICH nicht ein, warum das auf MEINEM Rücken ausgetragen wird!

    Wie kommt ein Herr Höllerer dazu, es in aller Öffentlichkeit, und ohne wahrscheinlich blinde Frauen gefragt zu haben, als Skandal darzustellen, wenn eine Firma sich ENDLICH! einmal getraut, auch blinde Menschen in der Werbung zu haben und damit uns somit ENDLICH! erstmals als sinnliche Frauen und nicht als Behinderte darzustellen! Für so etwas muss ich mich jetzt vom ÖBSV wieder zu einem geschlechtslosem, bettelndem Armutschkerl degradieren lassen?

    Ich kenne genug blinde Frauen, die zwar nicht gerade reich sind, die sich aber trotzdem Unterwäsche von Palmers leisten, eben weil diese Produkte qualitativ hochwertig, gut zu tragen und attraktiv sind und sich eben gut anfühlen. Das heißt, ich kenne genug blinde Frauen, und ich beziehe mich da selbst mit ein, die diesen Spot gut finden!

    Ich hoffe nur, dass der ORF und die Firma Palmers sich jetzt nicht von derartig entwürdigenden Pressemeldungen von Blindenvereinen nicht abschrecken lassen und diesen großartigen Spot weiter führen!

  • Die Werbung ist sexistisch. Aber ist sie sexistischer als andere Palmers-Werbung? Ist es nicht Teil des Inklusion, genauso mit Traumbildern konfrontiert zu werden und an diesen zu verzweifeln, wie sehende Menschen auch?

  • Die Kontroverse um den Spot kann ich zum Teil verstehen. Diese Kontroverse hat Ähnlichkeit mit dem Auftreten von Kleinwüchsigen in Filmen und Werbespots – ich erinnere nur an den Werbespot von „Sixt“ mit einem Kleinwüchsigen, der die niedrigen Preise von „Sixt“ besingt. Auch bei Palmers kann man den Vorwurf geltend machen, dass hier nur die Behinderung werbewirksam benützt bzw. mißbraucht wird. Der Sexismusvorwurf ist für mich trotzdem nicht gegeben. Genau wie „Überrascht“ unten darlegt, bin auch ich der Meinung dass behinderte Menschen vor allem auch Männer und Frauen sind und als solche – trotz oder gerade wegen ihrer (bzw. unserer) Behinderung – angesehen werden wollen, als soche, die Liebe und Sexualität haben (wollen). Das Argument „Armut“ geht wieder in „Richtungsmitleidseffekt“, auch wenn man diesem Argument teilweise zustimmen kann , wie „überrascht“ richtig konstatiert hat: „Licht in´s Dunkel läßt grüßen“. By the way – bei Palmers wird es ja wahrscheinlich auch billigere Unterwäsche geben.
    Alles in Allem finde ich den Spot gelungen, vor allem da er auch zeigt dass auch behinderte Menschen sich ihrer Körperlichkeit und Geschlechtlickeit bewußt sind.

  • Gut, dass BIZEPS die Sache aufgegriffen und damit Diskussionsstoff geliefert hat. Bei kobinet hab ich dazu gerade eine Nachricht geschrieben.

  • ich finde dullingers Statement toll, egal ob von einer körper- , sinnes-, oder nichtbehinderten Frau, dass man zuerst Rechtslehererin ist und erst in zweiter Linie Mensch, behindert. Auch meine Kollegen in der Richterschaft sehen das so: dienst ist dienst und schnaps ist schnaps. UND ICH BIN IMMER IM DIENST!
    Was mich allerdings kränkt ist, dass, wenn im BMJ Schimeisterschaften zusammen mit hartheimischen rechtslehrerInnen veranstaltet werden, ich wegen meinem rolli nie mitgenommen werde, und einfach nie mittun darf wenn sich dienst und schnaps VEREINIGEn tun.
    So werde ich bitterer und bitterer unde muss meinen ganzen frsut im ÖAR abreagieren. Da zeige ich dann denen, und va den lästigen AntragstellerInnenwo der Bartl den mo0st holt!

  • Ich finde es ziemlich komisch, wenn auf Kosten und in der Öffentlichkeit zwei Verbände die die selben Interessen vertreten sollen, sich dermassen uneinig sind. Ich finde den Spot toll, ich finde das Statement toll, egal ob von einer körper- , sinnes-, oder nichtbehinderten Frau, dass frau zuerst Frau ist und erst in zweiter Linie behindert.
    ( Diese Dame hat´s begriffen!) Wir wollen Gleichberechtigung aber werben darf man mit uns nicht? Wir wollen Öffentlichkeit aber bitte nur seriös…. und ernsthaft und bla bla bla…und weil dem so ist, so kommen wir gar nicht vor in den Medien, nur wenn es um Sport geht, denn eine sportliche Leistung zu kommentieren, da kann ja kein nichtbehinderter Mensch was falsch machen und bei Licht ins Dunkel. Tolle Alternativen sind das!

    Dessous haben was mit Körper, Haut, Sinnlichkeit zu tun. Und Entschuldigung, damit verbindet man behinderte Menschen am wenigstens.
    Viele nichtbehinderte Frauen können sich auch keine Palmersunterwäsche leisten, die wenigesten Strumpfhosenmodels sind Frauen, sondern Männer,…. Es liegt in der Natur der Werbung Illusionen zu aufzubauen. Ist doch schön wenn eine behinderte Frau – und das meiner Meinung nach nicht sexistisch, einmal eine davon ist.

  • Keine Frage, dass sich auch blinde Mädchen reizvolle Unterwäsche zusammensparen können und gerne tragen. Jedoch gebe ich Höllerer vollkommen recht, wenn er meint, dass behinderte Menschen lediglich um in der Werbung Aufsehen zu erregen, missbraucht werden. Wo bleibt da die Frauen-Emanzipationsbewegung, die ja immer sexistische Werbung anprangert? – Jedoch die Werbewirksamkeit eines Verbotes durch den österreichischen Werberat ist unbezahlbar. Ob dies vom ÖSBV und seines Präsidenten gewollt ist, sei dahingestellt!

  • über die reaktion des blindenverbandes bin ich als frau mit behinderung ehrlich überrascht, und zwar nicht positiv. nicht, dass es an einem werbespot wie diesem in einer niveauvollen diskussion nichts auszusetzen gäbe, aber die argumente des öbsv sind für mich nicht nachvollziehbar! natürlich ist eine frau mit behinderung erst einmal eine frau und erst in zweiter, dritter oder vierter linie behindert. was diese aussage mit einer beschneidung der selbstbestimmung zu tun haben soll muss mir erst mal jemand erklären. auch das argument, dass blinde frauen sich ja gar keine hochwertige palmers unterwäsche leisten können, weil blinde frauen ja ALLE so wenig geld zur verfügung haben und mit diesem spot somit ein ganz falsches bild „der blinden frau“ transportiert wird das an der realität vorbei geht, ist für mich schon fast eine beleidigung. natürlich ist die finanzielle situation vieler frauen schwierig und die von frauen mit behinderung im speziellen, trotzdem gibt es auch frauen mit behinderung die sich den einen oder anderen kleinen luxus leisten können. wenn ich mir die aussagen des herrn höllerer durchlese, wird mir ein bild „der behinderten frau“ vermittelt das mit meiner lebenswelt und wahrnehmung aufs heftigste kollidiert: ein asexuelles wesen das sich nicht mal (hochwertige) unterwäsche leisten kann.

    die licht ins dunkel gala lässt grüßen!

    im fall dieses werbespots sehe ich ein seltenes beispiel eines kommerziellen gegenentwurf zu den gängigen stereotypen über behinderte menschen in österreich. durch die heftigen reaktionen sehe ich mich nur darin bestätigt, dass viel zu selten, viel zu wenige unterschiedliche bilder von menschen mit behinderung in den nationalen mainstrem medien transportiert werden. wäre es anders würde kein hahn danach krähen!

  • Voll einverstanden mit ÖBSV Höllerer

  • Bereits 1980 habe ich davor gewarnt, Behinderte zu instrumentalisieren. Mttlerweile bin allerdings auch ich in die Jahre gekommen, und kriege selten noch was dzum V***** ab. Seit ich jedoch vor einigen Tagen im Rathaus vor einer jubelnden Masse den ständestaatlichen Trümmerhaufen unseres „rechtssystems“ (200y abgb, angesichts einer „Strecke“ von mehr als mind 25Mio Menschen kein schlechter Wurf) abzufeiern versuchte, bin ich jedoch gänzlich impotent geworden…die Strafe Gottes?

  • Ungeachtet meiner persoenlichen Meinung zu dieser Werbung, zeigt diese Werbung wie zerstritten und uneins Behindertenverbaende sind: Die Hilfsgemeinschaft hat bei dieser Werbung beratend mitgewirkt (http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=12754) und dem OeBSV ist es nicht recht.

    Hier geht es ’nur‘ um Werbung, aber wenn wundert es noch, dass die Polıtik bzw. Politiker Behindertenverbaende nicht ernst nehmen wenn allzuoft gegenteilige Meinungen vertreten werden.

  • Der „sinnliche“ Werbespot ist ein Meisterstück von Illusion, wie fast jede Werbung. Den berechtigten Vorwurf sexistischer Verzerrung der Lebensrealitäten müssen sich die Auftraggeber und Hersteller dieses trügerischen Clips mit vielen anderen Mitbewerbern teilen. Geteilte Meinung über die Zulässigkeit derart anreizender Werbung ist garantiert.
    So ist es auch nicht verwunderlich, dass offensichtlich auch sehr gegensätzliche Standpunkte unter den BetroffenenvertreterInnen in dieser Sache eingenommen werden. So heißt es z.B. in den ‚Salzburger Nachrichten‘ (http://bit.ly/SN-Palmers-Clip – 9.11.11): „An die Umsetzung des TV-Spots ist man mit viel Respekt und Feingefühl herangegangen. Irene Vogel, Geschäftsführerin der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs: „Palmers hat im Vorfeld der Produktion viele Informationen über die Lebensrealität von visuell beeinträchtigter Menschen eingeholt und sich mit großer Offenheit dem Rat unserer Experten gestellt. Inklusion – also die gleichberechtigte, selbstständige und eigenverantwortliche Teilhabe an der Gesellschaft – ist eines unser größten Anliegen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann als beispielhaft im besten Sinne bezeichnet werden!“