Umfrage ergibt: Menschenrechte mehr achten

Menschenrechte sind den Österreicherinnen und Österreichern wichtig - so ein Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie der Karmasin Motivforschung, die zwischen 21. Juli und 4. August 2010 in Österreich 1.000 Person über 14 Jahre befragt hat.

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Die Umfrage wurde von der „Initiative menschenrechte.jetzt.„, einem Zusammenschluss von mehr als 270 NGOs, in Auftrag gegeben und befasst sich mit der Umsetzung von Menschenrechten in Österreich. Die Initiative wurde im Frühjahr 2010 gegründet.

Ergebnisse

„Subjektiv herrscht ein positives Empfinden in Bezug auf das Thema Menschenrechte“, freut sich Marianne Schulze von der Initative menschenrechte.jetzt. Sieben von zehn befragten Personen sind der Meinung, dass Menschenrechte stark berücksichtigt werden.

Doch zeigt ein Detail, dass die Bevölkerung anscheinend der Politik weit voraus ist. 73 % der Befragten sprechen sich für mehr Achtung der Menschenrechte in Österreich aus. „Die breite Bevölkerung erkennt, dass Defizite herrschen und behoben werden müssen“, analysiert Schulze.

Wer ist für die Einhaltung der Menschenrechte in Österreich zuständig? Laut Umfrage meinten die Befragten der Gesetzgeber (59 %), die Bundes- und Landesregierungen (55 %) sowie sie selbst (51 %).

„Das ist ein schönes Ergebnis, denn mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher ist offenbar bereit, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Menschenrechte einzusetzen“, so Schulze.

Erhoben wurde auch welchen Stellenwert die einzelnen Menschenrechte bei den Befragten haben und welche Rechte sie kennen. Erschreckenderweise – so ein Teilergebnis – kennen nur 32 % der Befragten das Recht auf Asyl.

Initiative menschenrechte.jetzt

Die Initiative menschenrechte.jetzt ist ebenfalls für die Erstellung eines Berichts über den Stand der Menschenrechte in Österreich zuständig und hat weitere koordinierte Aktionen auf internationaler und nationaler Ebene zum Schutz der Menschenrechte in Österreich zum Ziel. Die Österreichische Liga für Menschenrechte koordiniert die Initiative menschenrechte.jetzt.

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0 Kommentare

  • @dongino, die Zuständigkeit für die Garantie der Menschenrechte ist im 90 Jahre alten, grund-recht-losen und würde-losen Verfassungsprovisorium des Unrechtsstaates Österreich bis heute nicht definiert, wie auch nicht die Pflicht zur hoheitlichen Pakttreue, also der Umsetzung und Einhaltung von internationalen Staatsverträgen, Vereinbarungen und Verpflichtungen. An Rügen und Tadel hat man sich inzwischen gewöhnt. Und genau dahinter finden alle Verschlepper, Verweigerer, Ignoranten, Täter, Verbrecher, Vergeher und billigend in Kauf Nehmer Unterschlupf.

  • „Subjektiv herrscht ein positives Empfinden in Bezug auf das Thema „Menschenrechte“.

    Hat man denn nur Jene befragt, die mit diesem Staat und seinen „Menschenrechtsverletzungen“ bis dato, diesbezüglich nicht in Berührung kamen? Also, wenn ich meine Geschichte und mein Erlebtes, angefangen von unserer Gerichtsbarkeit incl. aller Involvierten, (Rechtsanwälte, Gutachter usw.), sowie der Nichteinhaltung des „Rechtes auf Gesundheitsversorgung“, wo der Hipokratische Eid nicht zum Tragen kommt, bekanntgeben würde, da hätte sicher die Zuständigkeit genug zu tun.

    Wer ist denn eigentlich dafür zuständig? Das würde mich brennend interessieren.

  • Wozu haben wir unser PolitikerInnen, die in erster Linie Farbe bekennen müssen, damit das Volk weiß, wer wähl- oder unwählbar seinem/ihrem Gewissen ist? Das Wischi-Waschi von Österreich kann niemand verstehen oder sich daran orientieren – die SPÖ und die ÖVP agieren nicht viel anders als die F oder die Orangen, wenn es IHNEN tunlich ist.

  • @Das gibt Anlass zur Hoffnung, und jedenfalls noch mehr Rückendeckung zur Vorhabens-Entschleppung, wenn Vertreter des Staatsvolks noch gscheiter wären und sich weniger hinter einer anonymen Masse vor den Verschleppungstätern verstecken würden. ;-)

  • Oft ist das Staatsvolk viel gscheiter als die Politiker glauben. Jedenfalls gibt es jetzt Rückendeckung für viele verschleppte Vorhaben.