UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Am 22. Jänner 2009 fand eine dreistündige interne Schulung zur UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung für die BIZEPS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter statt. BIZEPS freute sich, dafür Mag.a Marianne Schulze einladen zu können.

Marianne Schulze
Licht für die Welt

Die australisch-österreichische Menschenrechtskonsulentin Schulze stellte die UN-Konvention vor, erzählte ein wenig von der Entstehung und besprach die einzelnen Artikel.

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hält fest, „dass alle Menschenrechte und Grundfreiheiten allgemein gültig und unteilbar sind“ und dass Menschen mit Behinderungen „der volle Genuss dieser Rechte und Freiheiten ohne Diskriminierung garantiert werden muss“.

Weiters heißt es: „Behinderung entsteht, wenn Menschen mit Beeinträchtigungen auf einstellungs- und umweltbedingte Barrieren stoßen, die sie an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“ hindern.

Am 30. März 2007 unterzeichnete Österreich die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Sie trat am 3. Mai 2008 völkerrechtlich in Kraft. Für Österreich trat sie am 26. Oktober 2008 in Kraft (gleichzeitig mit der Novelle des Bundesbehindertengesetzes). Es wurde ein unabhängiger Monitoringausschuss eingerichtet.

Im Zuge einer Gruppenarbeit zeigte Frau Mag.a Marianne Schulze sehr plakativ auf, dass es keinen Lebensbereich gibt, in dem Diskriminierung nicht stattfinden kann.

Abschließend ermutigte sie das BIZEPS-Team, die UN-Konvention als Werkzeug zu verwenden, um weiterhin gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung vorzugehen.

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