UN-Generalversammlung 061213

UN-Konvention verabschiedet

Für die rund 650 Millionen behinderten Menschen weltweit soll diese Menschenrechtskonvention eine deutliche Verbesserung im Alltag bringen.

Die Generalversammlung der UNO hat am 13. Dezember 2006 abends die UN-Konvention „über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ beschlossen.

Nach dem Beschluss der Generalversammlung sind nun die 192 Mitgliedsstaaten der UNO aufgerufen, die Konvention zu ratifizieren. Wenn 20 Staaten dies getan haben, tritt die Konvention in Kraft.

„Von heute an haben alle Staaten verpflichtet die Rechte behinderter Menschen auszubauen und deren Würde zu schützen“, sagt die Präsident der Generalversammlung der UNO, Haya al-Khalifa aus Bahrain.

Eigentlich sollte es keine Konvention geben müssen, da es ja die UN-Menschenrechtskonvention gibt. Doch dies sei nur Theorie, so Vorsitzenden des Ad hoc – Komitees, Don McKay aus Neuseeland. Er hofft, dass mit dieser Konvention behinderte Menschen verstärkt Aufmerksamkeit für deren Rechte von den UN-Mitgliedsstaaten bekommen.

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4 Kommentare

  • Warum werden Menschen mit Behinderungen von der Regierung ausgebäudet.
    Wir Behinderten Menschen gehen für 151,00 € jeden Morgen zur Arbeit.
    Kann sowas noch mit rechten Dingen zu gehen.

  • Die Konvention ist ein Meilenstein. Zur Umsetzung wesentlich ist, dass Österreich sich im Rahmen der EU für eine Ratifizierung durch die EU einsetzt. Damit hätten 27 Staaten die Konvention unterzeichnet und sie wäre in Kraft. Wir alle sollten Aktivitäten auf dieses Ziel hin ausrichten.

  • Ich freue mich sehr über die Verabschiedung dieser UN-Resolution, betrachte sie jedoch nicht als „erledigte“ Angelegenheit, sondern als Arbeitsauftrag an alle Verantwortungsträger und natürlich auch an mich selbst, sie jetzt auch national in konkreten Schritten umzusetzen!

  • die konvention stellt zwar eine neue, internationale qualität der gleichbehandlung und gleichstellung dar. dennoch bedarf es vieler konkreter schritte und laufende achtsamkeit, damit antidiskriminierung nicht ein „fremdwort“ bleibt!