Unfall wegen Hörbehinderung

ÖAR warnte bisher erfolglos!

Eisenbahnkreuzung
BilderBox.com

Am Dienstag, dem 28. Jänner, ereignete sich in Tirol ein schwerer Zugunfall, bei dem ein Autolenker schwer verletzt wurde. Eine technisch ungesicherte Eisenbahnkreuzung wurde dem schwerhörigen Mann zum Verhängnis.

Seit mehr als einem Jahr versucht die ÖAR auf die Probleme, insbesondere sinnesbehinderten Menschen, mit ungesicherten Eisenbahnkreuzungen hinzuweisen. Weder die bestehende Eisenbahnkreuzungsverordnung (EKV) noch eine im Vorjahr angedachte Novelle weisen Verbesserungen für diese Personengruppen auf.

„Nicht nur schwerhörige Autofahrer, sondern auf Fußgänger, die hörbehindert oder blind sind, leben seit Jahren gefährdet,“ stellt Generalsekretär Riha fest, „seit eineinhalb Jahren versuchen wir mit dem zuständigen Ministerium in konstruktive Gespräche einzutreten und machen auf diese Gefahrenquelle aufmerksam. Leider bleiben mehrere Versuche, Gespräche über Lösungsvorschläge zu führen, bisher ohne Ergebnis.“

Die ÖAR befürchtet, dass die beabsichtigte Novelle zur Eisenbahnkreuzungsverordnung noch dieser Tage und rasch vom noch im Amt befindlichen Minister Reichold verabschiedet wird. Damit wäre die Chance, diese – wie das Beispiel zeigt – gefährliche Eisenbahnkreuzungssituation zu entschärfen, auf lange Zeit vertan.

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