Unfallrenten: Zwei Milliarden sollten eingespart werden

ORF: Teil des Regierungspakets zur "sozialen Treffsicherheit".

Eine Frau im Rollstuhl mit Gipsbein wird von einer Ärztin begutachtet.
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Der ORF berichtet: „Die Besteuerung der Unfall-Renten war Teil des am 19. September vorgelegten Regierungs-Pakets zur Erhöhung der „sozialen Treffsicherheit“, mit dessen Hilfe 2002 ein Null-Defizit erreicht werden soll. Für diesen Posten waren seitens des Finanzministeriums Einsparungen von zwei Milliarden Schilling einkalkuliert. Eine davon sollte für eine Verbesserung der Situation von Behinderten am Arbeitsmarkt aufgewendet werden. Derzeit beziehen knapp 110.000 Personen eine Unfallrente. Die Besteuerung ist mit 1. Jänner in Kraft getreten.“

„Nach AK-Berechnung bedeutet die Besteuerung eine Rentenkürzung um etwa ein Drittel. Die Gesamtausgaben für die Renten liegen bei sechs Milliarden Schilling, die Besteuerung hätte ein Drittel davon eingebracht.“, informiert der ORF.

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