Unterstützte selbstbestimmte Entscheidungsfindung – Jetzt entscheide ich!

Am 17. November 2011 findet in Wien die fünfte öffentliche Sitzung des Unabhängigen Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen statt.

Justizministerium
BIZEPS

Das Thema der Sitzung lautet „Unterstützte selbstbestimmte Entscheidungsfindung – Jetzt entscheide ich!“ und verspricht eine rege Diskussion.

„Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte wie Menschen ohne Behinderungen. Sie sollen selbst Entscheidungen treffen können. Wenn es notwendig ist, sollen sie dabei unterstützt werden“, hält Marianne Schulze, Vorsitzende des Monitoringausschusses, in der Einladung zu dem Treffen fest.

Die Diskussionsgrundlage für die öffentliche Sitzung steht in den nächsten Tagen unter www.monitoringausschuss.at zur Verfügung. Wie immer bei öffentlichen Sitzungen geht es um die Frage, wie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich konkret vorangetrieben werden kann.

Experte aus Kanada

Zur Sitzung des Monitoringausschusses wird auch Michael Bach aus Kanada kommen und einen Vortrag zu diesem Thema halten.

Informationen zur Sitzung

Die öffentliche Sitzung findet am 17. November 2011 von 10 bis 17 Uhr im Justizministerium, Museumstraße 7, 1070 Wien, statt.

Die Sitzung wird barrierefrei gestaltet sein (stufenlose Zugänglichkeit, Gebärdensprachdolmetschung, Induktionsschleife).

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0 Kommentare

  • @J. Kaur: behindertenarbeit.at hat die Veranstaltung Mitte Oktober veröffentlicht und am 17. Oktober per Newsletter versendet. Interessierte Personen hatten von da her genügend Zeit für eine Anmeldung.

  • @Puseljc Danke, als Absolventin der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität sind mir die genannten Expertinnen auch aus Vorlesungen und Pflichtübungen bekannt. Herr Bach ist internationaler Experte zu unterstützer Entscheidungsfindung und hat u.a. ein Positionspapier zu dem Thema verfasst. Details dazu finden Sie im Diskussionspapier zur öffentlichen Sitzung unter http://www.monitoringausschuss.at

  • Kennt frau Schulze eigentlich schon den Unterschied zwischen gesetzlichen und gewillkürten Vertreter? Wieso muss ein kanadischer Fachmann eingeladen werden? Haben die österl ExpertInnen (Schwimann, Reindl, Schauer, Dullinger, Fischer-Czermak…) den Überblick verloren?

  • Schikanen als „organisatorische Maßnahmen“ oder gar zur Exklusion aufzuerlegen halte ich ganz prinzipiell für ziemlich kontraproduktiv. Aber zur Stützung von Diskriminierungskartellen unerlässlich!

  • @Schulze: Zum Zeitpunkt der Aufnahme der Veranstaltung in den Eventkalender von behindertenarbeit.at und bizeps.or.at war diesen wie auch dann uns eine Frist leider noch nicht bekannt. Soviel zu „Transparenz“.

    Ausserdem: barriereträchtige Mailto-Links wie zb

    „http://www.bizeps.or.at/email/redirect-mailto.php?u=anmeldung.monitoringausschuss&d=bmask.gv.at“

    sind angesichts diverser Bundestrojaner NICHT barrierefrei!

    Hauptsache die „Vertreter“ haben genug Platz?
    Übrigens: Unsere Anmeldung ging über den oa Link am 3.11.11 hinaus.
    Und: wenn „zuviele“ Anmeldungen nicht berücksichtigt werden konnten, dann ist bei der Organisation grundsätzlich was falsch gelaufen…

  • Als Vorsitzende des Ausschusses weise ich diese Kritik am Büro zurück.

    Es hat eine für organisatorische Zwecke notwendige Anmeldefrist gegeben, die vom Büro völlig transparent, nachvollziehbar und korrekt umgesetzt wurde. Die aus feuerpolizeilichen- und Platzgründen vorgeschriebene TeilnehmerInnenzahl ist bereits erreicht, zu spät eingelangte Anmeldungen konnten daher auch bei größtem Bemühen und Entgegenkommen des Büros nicht mehr berücksichtigt werden.

    Organisatorische Maßnahmen als Schikane oder gar als Exklusion auszulegen halte ich ganz prinzipiell für ziemlich kontraproduktiv.

  • Das Recht auf Inklusion ist auch nicht vorhanden, wenn die Teilnahme von „Besachwalterten“ vom BMASK („Geschäftsführer“ für Bürogeschäfte des Monitoring-Ausschusses) in vielen Fällen dadurch verhindert wird, dass für einen Zutritt an der MA-Sitzung „Jetzt entscheide ich!“ ein barrierebeladener Beantragungsprozess über Fristen und ERV abverlangt wird und bei Formgebrechen „besachwalterte“ TeilnehmerInnen mit Teilleistungsschwächen vom BMASK ätsch-pätsch zurückgewiesen werden.

    Das BMASK unterstützt den Monitoring-Ausschuss (damit dieser seine Aufgaben gut erfüllen kann) NICHT, wenn er unmittelbar betroffene Menschen mit Behinderung zugunsten von ihren „Vertretern“ bei der öffentlichen Sitzung „Jetzt entscheide ich!“ mit solch einer schnurzigen Unfairness ausschliesst.

    Eigentlich müsste ein so ein unfairer Geschäftsführer von seiner weiteren Geschäftführung ausgeschlossen werden.