Unterstützung für blinde und sehbehinderte Geflüchtete aus der Ukraine

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs öffnet ihre Beratungsleistungen für geflüchtete Menschen mit Blindheit und Sehbehinderungen

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Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs öffnet ihre Beratungsleistungen für geflüchtete Menschen mit Blindheit und Sehbehinderungen und stellt ein kleines Kontingent an Betten in dem barrierefreien Haus Waldpension in Niederösterreich zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Kriegssituation sind unzählige Menschen in der Ukraine zur Flucht gezwungen. Menschen mit (Seh-) Behinderung sind in solchen Krisensituationen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert und auf barrierefreie Hilfsangebote angewiesen.

Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs bietet sich daher als Anlaufstelle für blinde und sehbehinderte Geflüchtete in Wien an. Der Verein informiert gern über sozialrechtliche Fragen rund um das Leben mit Behinderung in Österreich und kann dringend benötigte Hilfsmittel für den Alltag organisieren. Die Hilfsgemeinschaft ist auch für freiwillige Helfende und Angehörige sowie NGOs erreichbar und kann bei Fragen rund um Barrierefreiheit aushelfen.

Weil Notunterkünfte von Geflüchteten oft nicht ausreichend barrierefrei sind, wird auch ein kleines Kontingent an Betten im dazugehörigen barrierefreien Haus Waldpension in Niederösterreich zur Verfügung gestellt. Die Unterkunft ist nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen, sondern für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen ausgestattet.

Vorstandsvorsitzender Elmar Fürst: „Die Herausforderungen für Menschen mit Behinderung gehen angesichts der allgemeinen Not in der öffentlichen Berichterstattung unter. Es ist uns daher ein großes Anliegen hier unsere Hände zu reichen.“

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Klaus Höckner: „Große Krisen können nur durch gemeinsame Kraftanstrengung bewältigt werden. Wir werden alles tun, was wir können um Menschen mit Behinderung bestmöglich zu unterstützen.“

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