Menschen mit Behinderungen durch US-Einwanderungsbehörde ICE besonders gefährdet

Menschen mit Behinderungen sind im US-amerikanischen Einwanderungssystem besonders gefährdet. Ein aktueller Artikel zeigt, wie die Einwanderungsbehörde ICE in den USA grundlegende Rechte behinderter Menschen missachtet.

Vermute Mitglieder der US-Einwanderungsbehörde ICE
U.S. Immigration and Customs Enforcement (Department of Homeland Security)

Ein englischsprachiger Artikel des US-amerikanischen Nonprofit Quarterly (NPQ) macht auf schwere Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, die Menschen mit Behinderungen durch die US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) erleben.

ICE ist in den USA für Festnahmen und Abschiebungen von Migrant:innen zuständig und steht heftig in der Kritik.

Der Artikel in NPQ zeigt:

  • Menschen mit Behinderungen sind bei Festnahmen und in Abschiebehaft besonders gefährdet. Ihre Behinderungen werden oft ignoriert.
  • Betroffene berichten, dass sie trotz körperlicher, geistiger oder sensorischer Einschränkungen festgenommen wurden.
  • In Haft erhalten viele keine ausreichende medizinische Versorgung.
  • Wichtige Hilfsmittel wie Prothesen, Hörgeräte oder Medikamente fehlen.
  • Barrierefreie Kommunikation, zum Beispiel durch Dolmetscher:innen, wird häufig nicht ermöglicht.

Diese Probleme sind laut dem Artikel keine Einzelfälle. Sie sind Teil eines Systems, das Menschen mit Behinderungen benachteiligt. Behinderungsbedingtes Verhalten wird von Sicherheitskräften oft falsch als Widerstand oder Gefahr verstanden. Das führt zu unnötiger Gewalt, Fixierungen oder Isolationshaft.

Menschenrechtsorganisationen und einige Politiker:innen in den USA fordern deshalb mehr Kontrolle und Transparenz. Solange es keine grundlegenden Änderungen gibt, bleibt das US-amerikanische Abschiebe- und Haftsystem für Menschen mit Behinderungen ein Ort großer Gefahr. Die ICE wird auch grundsätzlich kritisiert und von vielen abgelehnt.

Siehe: Nonrpofit Quarterly, kobinet-nachrichten

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