US-Gesetz soll Barrierefreiheit im digitalen Zeitalter verbessern

US-Senat und Repräsentantenhaus stimmten "21st Century Communications and Video Accessibility Act" zu. Nun liegt es nur noch an US-Präsident Obama, das Gesetz zu unterzeichnen.

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TV-Kabelanbieter müssen ihre Auswahlmenüs einfacher bedienbar machen, Fernbedienungen so gestalten, dass man mit einem Knopfdruck, oder wenn nicht möglich, auf sehr einfache Weise spezielle Programmangebote aufrufen kann (wie z.B. Audiodeskription). Auch Notfallinformationen per Rundfunk sollen für blinde und gehörlose Menschen einfacher erreichbar sein.

Das Gesetz verpflichtet auch dazu, Online-Videos zu untertiteln, Smartphones (neue Mobiltelefone) und andere Multimediageräte für blinde und gehörlose Menschen barrierefrei zu gestalten, berichtet heise online.

Der Demokratische Kongressabgeordnete Ed Markey meint zum Gesetz: „Egal ob es eine Braillezeile oder eine Breitbandverbindung ist, Zugang zu Technologie ist kein politisches Thema, es ist eine Frage der Teilhabe“ und führt weiter aus: „Vor zwei Jahrzehnten konnten Amerikaner mit Behinderungen sich nicht fortbewegen, weil Gebäude nicht rollstuhlgerecht waren, heute geht es darum, im Web barrierefrei zu sein.“

Das ganze Gesetz kann in Englisch nachgelesen werden.

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