USA: Behinderte danken Präsident Clinton

"Präsident Clinton hat es wie bisher kein US Präsident vor ihm geschafft, die Gleichstellung Behinderter in den Mittelpunkt zu stellen."

Präsident Roosevelt Statue
FDR Memorial

Der Behindertenverband Netzwerk Artikel 3 – Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – bedankt sich gemeinsam mit einer Vielzahl US amerikanischer Behindertenverbände beim scheidenden US Präsidenten Bill Clinton für dessen Kompetenz, Engagement und Offenheit in der Behindertenpolitik und fordert den neuen US-Präsidenten Georg Bush auf, eine ähnlich positive Führungsrolle für die Gleichstellung Behinderter zu übernehmen.

„Präsident Clinton hat es wie bisher kein US Präsident vor ihm geschafft, die Gleichstellung Behinderter in den Mittelpunkt der US amerikanischen Politik zu stellen. Vor allem hatte Bill Clinton eine Vielzahl von engagierten behinderten Menschen in seine Regierungsmannschaft mit aufgenommen, die weltweit wichtige Akzente für die Veränderung der Sichtweise über Behinderung gesetzt haben,“ erklärte Ottmar Miles-Paul, Pressesprecher des Netzwerk Artikel 3. So besuchte die selbst behinderte und bisherige und von Clinton ernannte Staatssekretärin im amerikanischen Bildungsministerium, Judith Heumann, auch Deutschland, um für die schulische Integration und für die Verabschiedung von Gleichstellungsgesetzen für Behinderte zu werben.

Das Netzwerk Artikel 3 widmete Bill Clinton einen besonderen Dank für dessen konsequentes und vorbildliches Eintreten für die Gleichstellung Behinderter in einem Dankesbuch, das ihm gemeinsam von einer Reihe amerikanischer Behindertenorganisationen zum Abschied übergeben wurde. So ehrte Clinton zum Beispiel in seinen letzten Amtstagen mit Patricia Wright noch eine der zentralen Figuren im Kampf für das amerikanische Gleichstellungsgesetz für Behinderte mit einer der höchsten Auszeichnungen der USA und weihte das neue Denkmal für den verstorbenen Präsidenten Roosevelt ein, das ihn in seinem Rollstuhl zeigt.

„Wir hoffen, dass der neue Präsident Georg Bush die von Clinton praktizierte Einbeziehung behinderter Menschen in die Regierungsarbeit konsequent fortsetzt und wie sein Vater hinter dem amerikanischen Gleichstellungsgesetz für Behinderte steht. Präsident Clinton hat mit seiner Gleichstellungspolitik internationale Standards für ein gleichberechtigtes Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Menschen gesetzt, hinter die wir nicht mehr zurückfallen dürfen,“ so Miles-Paul.

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