USA: Kein Visum für Behinderte

USA: Das 1990 unterzeichnete Gesetz zur Integration von behinderten Menschen findet international Beachtung, heißt jedoch nicht umsonst "Gesetz für Amerikaner mit Behinderung".

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Das Gesetz umfaßt alle Lebensbereiche und soll die amerikanische Gesellschaft befähigen, vom Können behinderter Personen zu profitieren. Während also bei behinderten AmerikanerInnen von ihren Fähigkeiten ausgegangen wird, befürchtet man durch behinderte „AusländerInnen“ eine Belastung.

Auf zwei Blättern hat das amerikanische Außenministerium Fälle aufgelistet, in denen AntragstellerInnen kein Visum erhalten.

Neben Drogenabhängigen und Vorbestraften, erhalten auch geistig und körperlich Behinderte kein Besuchervisum, weil die Gefahr bestehe, daß sie zur Belastung für das dortige soziale Netz werden. Wer dennoch in die USA reisen möchte, hat die Möglichkeit, einen Antrag auf eine Sondergenehmigung zu stellen, berichtet die Frankfurter Rundschau von 27.5.92.

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