USA: Oberster Gerichtshof bestätigt Kostenerstattung für behinderte Schüler

In der Frage, ob Eltern das Schulgeld ihrer Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zurückerhalten sollen, entschied der Supreme Court im Sinne der Eltern.

Cartoon Richter spricht Recht
unbekannt

Weil der zuständige Schulbezirk ihrem Sohn keine sonderpädagogische Förderung zugestand, nahm eine Familie im Schulbezirk Forest Grove ihren Sohn aus der öffentlichen Schule heraus und meldete ihn bei einer Privatschule an. Die Kosten betrugen 5200 Dollar pro Monat.

Erst als er in der Privatschule angemeldet war, befanden die Ärzte ihn für förderungswürdig. Das einzige Problem: Der Individuals with Disabilities Education Act (IDEA), ein Gesetz für behinderte Schülerinnen und Schüler, sieht die Rückvergütung für Mehrkosten nur vor, wenn man bereits in einer öffentlichen Schule Förderleistungen bezogen hat.

Wie die New York Times am 22. Juni 2009 berichtete, hat der oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika nun entschieden, dass die Schulbezirke die Förderungen auch in Privatschulen zu zahlen haben, wenn die zuständige öffentliche Schule keine passende, kostenlose Schulbildung innerhalb eines angemessenen Zeitraums bereitstellt.

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