Verzetnitsch: „Was ist das Nächste?“

ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch hat am 14. November 2004 in der ORF-Pressestunde scharfe Kritik an der Regierungspolitik geübt.

Fritz Verzetnitsch
ÖGB-Fotoarchiv/Häusler

Der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), Fritz Verzetnitsch, hat in der ORF-Pressestunde am 14. November 2004 die Regierungspolitik im Gesundheitsbereich scharf kritisiert.

Die Streichung der Zuschüsse für Sehbehelfe lässt Verzetnitsch noch Schlimmeres fürchten: „Was ist das Nächste, die Rollstühle, die Hörgeräte?“.

Er schlägt vor, die Beitragsgrundlage zu verbreitern und auch eine wertschöpfungsbezogene Abgabe einzuheben, damit auch Unternehmen mit geringem Personalstand verstärkt an der Finanzierung des Gesundheitsbereiches beitragen.

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0 Kommentare

  • es ganz einfach nur paradox, Menschen, die mitten unter uns aufwachsen integrieren zu müssen – das einzige was wirklich helfen könnte, wäre zu durchschauen, wie geistig dressiert wir alle sind, dass wir wirklich glauben und rechtfertigen, dass diese ganze Ekelhaftigkeit der Verteilungsungerechtigkeit notwendig ist – unbedingter Bestandteil unserer perversen Gesellschaft – wir müssen Kriege führen, wir müssen unsere Nachbarn verhungernlassen und lieber für uns selbst teuerste, luxuriösteste Spielzeuge kaufen- das müssen wir von klein an verstehen lernen – dass diese eingeführte Schweinerei unentbehrlich ist in einem Menschenleben – wer kann mit einem so verstümmelten Verstand etwas vom wrklichen Leben mitkriegen?? es ist unmöglich!! solange ich daran festhalte, dass all die Grausamkeit hier dazugehören muss, wird keine Veränderung möglich sein – ich glaube, dass wir den Tatsachen, auch wenn sie schrecklich sind ins Gesicht sehen müssen – und dass wir, auch wenn jeder von uns mitspielt, zugeben, dass es furchtbar ist, wie wir miteinander umgehen, und wovon wir unser Leben bestimmen lassen – ach hätte doch alle Menschen den Drang selbstbestimmt leben zu wollen – die Behindertenvereinigungen mit ihrem Mut und ihrer Hartnäckigkeit zeigen uns da viel vor, was wir uns abschauen könnten – nur: können wir mit dem Begriff „selbstbestimmt“ wirklich etwas anfangen?

  • mein größte Wunsch wäre, zwischen uns Menschen wieder Vertrauen und Solidarität herzustellen, und dass uns endlich begreiflich wird, dass jede/r einzelne von uns sein bewußtsein schärfen muss, um selbst zu erkennen, was ist das Leben, und was ist dabei wichtig – unsere dringenste Aufgabe ist es, unseren Rückstand bei unserer seelischen Entwicklung nachzuholen – da hat sich seit Beginn der Menschheit nichts getan – die ersten Menschen verwendeten die Keule, wenn sie Angst hatten – und ein paar tausend Jahre später verwenden sie – aus der immer noch gleichen Angst heraus – Bomben – was ganz deutlich zeigt, wo wir uns weiterentwickeln, und wo nicht, oder??

  • Jaja, gespart wird dort, wo es am „Nötigsten“ ist. Und am liebsten, bei den Menschen, die sich wehren können, oder ihre Rufe verhallen und nicht ernst genommen werden. Wir sollten umbedingt unsere Prioritätenliste durchgehen. Ich kann eher ohne Comuputer als ohne Rollstuhl leben. Komisch, früher hatten die Leute auch kein Handy und überlebten auch. Aber ich könnte nichts ohne meinem Rollstuhl machen und der Gedanke, dass ich mir einen Rollstuhl aus der eigenen Tasche bezahlen müsste, wenn mein Jetziger endgültig dahinscheidet, finde ich sehr beängstigend. Wie viele Rollstuhlfahrer können sich das leisten, mal auf die schnelle 2 bis 3000 Euro auf zu bringen? Nun – ich nicht!! Und wenn sehbehinderte Menschen keine Sehbehelfe mehr bekommen, wie sollten sie dann noch ihrer Arbeit nachkommen und ihre Steuern zahlen, dass ja doch wieder der Gemeinschaft zukommen sollte?

    Ich finde einfach, dass die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gedeckt werden sollten, damit sie – mein Lieblingswort – intigriert bleiben können und eben ihren Teil zur Gesellschaft beitragen können. Sollte das nicht gewährleistet sein, wird das dem Staat sehr teuer zu stehen kommen, denn es kommt nichts mehr in den Steuerpool zurück. Ja, dann haben wir in der Tat ein Problem. Krankstände steigen, Frühpensionsanträge ebenfalls und die Sozialämter überlaufen. Wollen wir das wirklich??? Ist Österreich ein Sozialstaat?

  • lieber Ulysses – steht irgendwo, dass diese Technik nicht sinnvoll ist?? es geht um die Reihenfolge – was kommt zuerst dran – ist das nicht herauszulesen? ich habs extra groß und gesperrt geschrieben, um darauf hinzuweisen. Es steht da nicht: wir brauchen keine Sateliten und keine . . . (bitte nachlesen), es seht da, was brauchen wir dringender? – o.k.? und: gibts zur Prioritätensetzung auch etwas zu sagen?

  • Also Sateliten, Teilchenbeschleuniger und Genforschung sind sicher sehr sinnvoll. Also was wäre die Welt ohne Astra, Eutelsat, Imarsat, Meteorsat, Enivsat, NavSat & Co. Ganz zu schweigen von Hubble.? Wie wäre die Welt ohne CERN? Dann gäbe es keine E-Mails, kein WWW (nicht Internet) und somit auch keine Foren, wo man seine Meinung bekanngeben kann. Und somit auch kein MedAustron für die Krebsbehandlung. Und richtig angewendet (ohne PID & Co.) kann die Genforschung sehr hilfreich sein (Krebs, Viren,…)

  • ich plädiere für ein weltweites Volksbegehren, in dem die Bürger ihre Regierungen auffordern, Z U E R S T dort Geld, Aufmerksamkeit und Energie zu investieren, wo es um die Gewährleistung des Überlebens unserer Mitbürger geht, und D A N A C H für Sateliten, Teilchenbeschleuniger, Genforschung, Bomben und Abfangjäger basteln und ähnlichen Luxus zu investieren – wir müssen denen klar machen, dass uns das Wohlergehen unserer Mitmenschen N I C H T egal ist, so wie ihnen – und das diese menschenverachtende Politik nicht länger geduldet wird – wir alle sind gefragt – und wenn jeder einzelne nur einen Brief schreibt, dass ihm das ein dringendes Anliegen ist – ist es das überhaupt, frag ich mich manchmal . . .

  • Ich finde es eine Frechheit, wie im Gesundheitswesen eingespart werden soll, was kann die Bevölkerung dafür daß die Kassen leer sind, hätte man besser gewirschaftet, müßte dies nicht sein, und bei den Politikern eingespart, verlierer sind immer die Kranken und die Behinderten, ich mußte mir einmal Luft verschaffen, daß ganze System kotzt mich an. mfg Elke Maier