Video der Aktion: „Reißt die Mauer nieder!“

Am 2. Dezember 2011 fand eine Aktion der SelbstvertreterInnen am Wiener Stephansplatz statt. Nun gibt es davon ein Video.

Aktion: Reißt die Mauer nieder am 2.12.2011 Stephansplatz
Diakonie Österreich

Viele Kartons – gestapelt zu einer Mauer -wurden mit Namen von Barrieren beschriftet und dann gemeinsam durchbrochen.

„Am Vortag des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“, errichteten die Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter der Organisationen Caritas, Diakonie, Lebenshilfe, Jugend am Werk und Vienna People First am Wiener Graben eine Mauer“, berichtete Jugend am Werk.

mabacherTV hat nun ein untertiteltes Video der Aktion auf Youtube gestellt.

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0 Kommentare

  • Das sind unsere Gedanken zu dieser Demo:

    Die Demo war gut.
    Es ist wichtig, dass wir allen Leuten zeigen dass es uns gibt.
    Alle Leute sollen wissen dass wir etwas zum Sagen haben.

    Wir finden aber,
    dass es mehr unabhängige Selbstvertreter geben soll.

    Mitbestimmung in den Einrichtungen ist auch wichtig.
    Mitbestimmung ist wichtig, dass sich Einrichtungen verändern.
    Mitbestimmung ist wichtig, damit die Leute gefragt werden ob sie das wollen.

    Warum muss es auch unabhängige SelbstvertreterInnen geben?
    Unabhängige SelbstvertreterInnen sind freier.
    Unabhängige SelbstvertreterInnen müssen sich nicht an die Regeln der Einrichtungen halten.
    Wir können mehr Dinge sagen.
    Zum Beispiel:
    Wir können leichter sagen was uns an Einrichtungen stört.

    Unabhängige SelbstvertreterInnen sollen anderen Mut machen und bestärken.
    Damit alle so leben können wie sie das wollen.

    Unabhängige SelbstvertreterInnen entscheiden selber wer die UnterstützerInnen sind.
    Wenn wir mit einer UnterstützerIn nicht zufrieden sind,
    dann können wir sie kündigen.
    Und wir können uns eine neue Unterstützerin suchen.

    Wir haben noch eine Frage an Sabine Franz:
    Wie meinst du das mit dem Herrn Rett?

  • Wir sind eine Selbstvertretungsgruppe von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Wir und andere SelbstvertreterInnen aus dem „Forum Selbstvertretung für die ÖAR“ haben diese Aktion geplant und vorbereitet. Das „Forum Selbstvertretung“ hat die Aktion getragen und nicht die Organisationen. Wir wollten die Barrieren in unseren Leben sichtbar machen. Wir haben zu unserer Aktion viele Leute eingeladen. Nicht nur PolitikerInnen, auch Behindertenorganisationen und Verwaltung. Wir haben sie ersucht, uns dabei zu helfen, die Barrieren symbolisch wegzuräumen. Wir sind mit der Aktion zufrieden, weil wir sowieso nie besonders viel Öffentlichkeit bekommen. Wir sehen die Aktion als Arbeitsauftrag an alle Beteiligten. Unser Motto ist: NICHTS ÜBER UNS, OHNE UNS!

  • Ich finde, die Aktion der SelbstvertreterInnen war sehr gut. Es ist sehr wichtig, Forderungen öffentlich zu präsentieren. Auch ein Minister kann bei solchen Gelegenheiten lernen. Natürlich nutzt er es auch für sich aus. Leider kommen in dem Film keine SelbstvertreterInnen vom Netzwerk Selbstvertretung zu Wort.
    Sabine Franz irrt sich sehr in ihrem Lob für Prof. Rett. Rett war ein Gegener von Integration und hat die Sterilisation von Mädchen mit Lernschwierigkeiten befürwortet. Der Film ist zu Beginn sehr gut, bei den Interviews aber leider schlecht.

  • Da lacht er wieder, der „Unsozialminister“ ! – Einfach nur Pfui…, so denken die meisten Menschen mit Behinderung über ihn… Recht haben Sie !

  • @Lichtenauer
    Die Satrapen des Tribuns glauben damit wohl sich weiter seine „Gunst“ erschleichen zu können.
    Wieviel Gutgläubigkeit muss man/frau (insbes aus „geschützem bereich“ — allein dieser „Schutz“ ist schon blanker Hohn) besitzen um sich sooo eine „Verarsche“ gefallen zu lassen.
    Ehrlicher wäre es gewesen, den Hundi und die Frau Wessel die Trümmer zu neuen Mauern aufbauen zu lassen.

  • @Gerhard Lichtenauer: Hab ich mich auch gefragt. Genau jener Minister, der vor knapp einem Jahr ein Sparpaket mit massiven Diskriminierungen und Verschlechterungen im Gleichstellungsbereich verteidigt und mitentworfen hat. Ich hab mich auch gewundert.

  • Was versprechen sich die beteiligten Organisationen davon, „den Bock zum Gärtner“ zu machen?

  • Dort wo man nur symbolisch Mauern niederreissen tut, packt man auf die eigentlichen Mauer noch heimtückisch Scherben drauf.