Viel zu tun für US amerikanische Behindertenbewegung

Nachdem Donald Trump bereits angekündigt hat, die sogenannte Obama-Care zu kippen, drohen hier nun Ungemach und massive Verschlechterungen für Millionen US-Amerikanerinnen und Amerikaner und dabei für viele behinderte Menschen.

Flagge USA
jnn1776/Flickr

Auf die US-amerikanische Behindertenbewegung kommt in den nächsten Jahren viel Arbeit zu. Denn mit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten, Donald Trump, und dem damit verbundenen Wirken des republikanisch beherrschten Senats und des Repräsentantenhauses droht behinderten Menschen in den USA die Rücknahme wichtiger Errungenschaften in der Behindertenpolitik.

Während einerseits durch die wirtschaftsfeundliche Politik des neuen Kabinetts die hart erkämpften Antidiskriminierungsregelungen massiv bedroht sein dürften, gibt es bereits bereits vor dem Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar 2017 erhebliches Ungemach bei den Budgetdiskussionen im Senat.

Die in Berkeley in Kalifornien basierte Bürgerrechtsorganisation behinderter Menschen Disability Rights, Education and Defense Fund (DREDF), hat hierzu bereits einen Aufruf für Aktionen gestartet, denn in der Haushaltsberatung des Senats soll bereits versucht werden, die vom nun scheidenden Präsidenten, Barack Obama, initiierte Gesundheitsreform zu kippen. Dies war immer wieder von den Parlamentariern versucht worden, doch bisher am Veto von Barack Obama gescheitert.

Nachdem Donald Trump bereits angekündigt hat, die sogenannte Obama-Care zu kippen, drohen hier nun Ungemach und massive Verschlechterungen für Millionen US-Amerikanerinnen und Amerikaner und dabei für viele behinderte Menschen. DREDF hat daher dazu aufgerufen, die Senatorinnen und Senatoren sowie deren Büros massenhaft zu kontaktieren und ihnen deutlich zu machen, was eine Schwächung oder gar Abschaffung der Krankenversicherung für sie und andere bedeuten würde.

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