Vorarlberg: Bitschnau-Canal kritisiert falsche Darstellung Waibels

"Behinderte Kinder für ÖVP offensichtlich weniger wert"

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Als verzerrende und damit unrichtige Darstellung bezeichnete heute die liberale Landessprecherin für Vorarlberg, Brigitte Bitschnau-Canal, die Aussagen der Landesrätin Eva Maria Waibel zur Behindertenintegration an Voralbergs Hauptschulen.

„Die Zunahme der integrierten Kinder an den Hauptschulen ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass nach der Einführung der Behindertenintegration 1993 jetzt die Kinder verstärkt nachzurücken beginnen“, so die Liberale.

Tatsächlich machen die vorgelegten Statistiken nach Ansicht Bitschnau-Canals die schlechte Integrations-Situation in Vorarlberg deutlich. „An den Daten der Volksschulen ist nämlich bereits abzulesen, dass sich insgesamt ein Rückwärtstrend abzeichnet. Die Zahl der Integrationskinder an den Volksschulen ist im Vergleich zum Schuljahr 97/98 bereits um acht Prozent zurückgegangen.

Dieser unseriöse Umgang mit Zahlen macht nach Ansicht der Liberalen den verantwortungslosen Zugang der ÖVP zur Behindertenintegration deutlich. Es hieße in dieser Partei zwar, alle Kinder seien gleich viel wert, die behinderten Kinder seien damit aber offensichtlich nicht gemeint.

Bitschnau-Canal kritisierte auch das Fehlen gut ausgebildeter IntegrationslehrerInnen. Hier gebe es das Problem, dass diese Aufgabe für die erfahrenen SonderschullehrerInnen durch schlechte finanzielle Rahmenbedingungen unattraktiv gemacht werde.

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