Vorarlberg: Kindergartengesetz novellieren

Mit der Integration von behinderten Kindern tun sich Einrichtungen offenbar noch immer schwer. In Satteins gibt es Aufregung um den eingeschränkten Kindergartenbesuch eines gehbehinderten Mädchens.

Gleichstellung jetzt!
BIZEPS

Als Begründung wird das Kindergartengesetz herangezogen, das laut der ÖVP-Abgeordneten Gabriele Nußbaumer Ausschließungsgründe normiert, die für behinderte Kinder äußerst diskriminierend seien. So die subtile Unterstellung im Gesetz, dass behinderte Kinder die Gemeinschaft stören, berichten die Vorarlberger Nachrichten.

„Das ist eine völlig veraltete Vorstellung, die schon lange von den vielfältigen positiven Erfahrungen im Alltag überholt worden ist“, kritisiert Nußbaumer. So würde der spielerische Umgang von behinderten und nicht behinderten Kindern für alle Beteiligten wertvolle Entwicklungschancen bieten.

Die Diskriminierung im Gesetz gehört abgestellt, fordert Nußbaumer. Zu dem Schluss sei auch eine Arbeitsgruppe gekommen, die sich mit der Gleichbehandlung von Menschen mit Behinderung im Landesrecht auseinander gesetzt habe. Legistiklandesrat Siegi Stemer habe erklärt, eine entsprechende Änderung des Kindergartengesetzes rasch in Angriff zu nehmen.

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