41. Woche 2026 – Austellung „Rechte statt Almosen!“
Die Ausstellung „Rechte statt Almosen“ zeigt 100 Jahre Behindertenbewegung in Österreich zeigt und die Bemühungen für Rechte und gesellschaftliche Teilhabe …
Roman Scamoni hat ein sehr lesenswertes Statement zur schulischen Inklusion veröffentlicht. Es zeigt, dass die viel zitierte „Wahlfreiheit“ der Eltern in Wahrheit keine echte Entscheidung ist – sondern eine, die vom System vorgegeben wird.

Roman Scamoni, Mitarbeiter bei Integration Tirol, einer Organisation, die sich für schulische Inklusion einsetzt, begleitet Eltern im Umgang mit einem Schulsystem, das zwar Wahlfreiheit verspricht, Kinder mit Behinderungen jedoch oft ausschließt.
Für viele Familien bleibt daher faktisch keine andere Möglichkeit als der Besuch einer Sonderschule.
In seinem Statement „Sonderschule oder Regelschule: Wenn Wahlfreiheit zur Farce wird“ macht Scamoni deutlich: Der Besuch einer Regelschule ist ein Menschenrecht. Dass dieses Recht häufig nicht eingelöst wird, liegt nicht an Eltern, Lehrer:innen oder Kindern, sondern an Barrieren in den Köpfen und im System.
Häufig werden folgende Argumente gegen schulische Inklusion vorgebracht:
Roman Scamoni widerspricht diesen Argumenten und zeigt auf, woran schulische Inklusion tatsächlich scheitert.
Zudem betont er, wie wichtig es ist, die Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen einzubeziehen, wenn über Bildung gesprochen wird.
Seine Forderung an das System ist klar:
Hört auf, Inklusion zu verwalten. Finanziert sie. Bildet dafür aus. Und fragt endlich – ernsthaft, strukturell, nicht nur in Konzeptpapieren – die Menschen, um die es geht.
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Die Ausstellung „Rechte statt Almosen“ zeigt 100 Jahre Behindertenbewegung in Österreich zeigt und die Bemühungen für Rechte und gesellschaftliche Teilhabe …