„Was die können, kann ich auch!“

Die Tagung "Unsere Geschichte(n)" für Menschen mit Lernschwierigkeiten findet vom 1. bis 4. Mai 2003 in Kassel / Deutschland statt.

People First Deutschland
People First Deutschland

Mehr als 200 TeilnehmerInnen haben sich zu dieser Tagung des Netzwerk People First Deutschland angemeldet und werden über Ihre (Lebens-) Geschichten reden.

Stefan Göthling (Geschäftsführer) betont, dass der Begriff „geistig Behinderte“ abgeschafft werden muss. „Das ist eine große Forderung von uns, denn durch diesen Begriff werden wir abgewertet. Mit der Tagung haben wir die Möglichkeit, diese Diskriminierung in der Öffentlichkeit darzustellen und deutlich zu machen, dass wir lieber Menschen mit Lernschwierigkeiten genannt werden wollen.“

Am Samstag, den 3. Mai wird vor dem Kasseler Rathaus eine Kundgebung unter dem Motto „Reißt die Mauern nieder“ durchgeführt werden.

„Mit dieser Aktion wollen wir im Rahmen der Aktion Grundgesetz zeigen, dass es menschenunwürdig ist, wenn behinderte Menschen, die mit ihren Rollies ohnehin mehr Platz brauchen, zum Teil auf 12 qm Wohnfläche eingepfercht sind und in großen Einrichtungen leben müssen.“ so Göthling.

Es gibt eigene Internetseiten über diese Tagung, die einen guten Einblick über die Ziele der Veranstaltung geben.

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0 Kommentare

  • Finde ich genau richtig. Man kann sich auch mehr vorstellen und es ist nicht so diskreminierend. Wir sind vom Integrativen Freizeitklub Korneuburg und treffen uns monatlich. Können wir uns vielleicht per Mail austauschen? Gibt es bei Euch auch Projekte zur Sensibilisierung der Gesellschaft? Bitte zurückschreiben. Danke.

  • Find ich blöd – echt – „Menschen mit Lernschwierigkeiten“ sagt rein gar nix aus. Einen Legasteniker würd ich nicht geistig behindert nennen und umgekehrt hat so manch „geistig Behinderter“ andere Probleme als Lernschwierigkeiten. Und irgendwann ist dann der Begriff Menschen mit Lernschwierigkeiten auch so negativ im sprachlichen Gebrauch, dass wieder ein neuer Begriff gefunden werden muss. Mentales Handycap, geistige Behinderung – wie auch immer – die Gesellschaft wird dadurch nicht lernen umzudenken und Menschen mit Behinderung werden dadurch nicht auf größere Akzeptanz stoßen. Diese Wortklauberei ist für mich der falsche Weg, die Gesellschaft für bestimmte Bereiche des Zusammenlebes zu sensibilisieren. Durch das „Um den Brei Reden“ wird doch nix besser, oder?

  • Der Ausdruck „geistig behindert“ kann (sollte!) auch wertfrei gebraucht werden – was ist daran diskriminierend? Ich habe ja auch nichts dagegen, als „schwer gehbehindert“ bezeichnet zu werden – so es sich dabei nicht um das einzig beschriebene Persönlichkeitsmerkmal handelt.