Was tun bei sexueller Gewalt?

In leichter Sprache ist jetzt die Broschüre "Was tun bei sexueller Gewalt?" erschienen.

Schild: Halte bitte leichte Sprache
Netzwerk People First Deutschland

„Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist gesetzlich verankert. Vergewaltigung in der Ehe wird strafrechtlich verfolgt. Dennoch gehören sexuelle Übergriffe, Belästigungen und Vergewaltigung immer noch zum Alltag von Frauen und Mädchen …“, berichtet berlin.de.

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen will über Hilfeangebote und Verhaltensweisen bei sexueller Gewalt informieren.

Die Broschüre in einer Auflagenhöhe von 17.000 Exemplaren wird in Sonderschulen/Förderzentren, Wohneinrichtungen und Werkstätten sowie bei Beratungsstellen, Frauenprojekten, Bürgerämtern und den Behinderten- und den Gleichstellungsbeauftragten in Berlin verteilt.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • Die Diskriminierung von Buben und Männern muss endlich ein Ende haben! Nicht nur, aber besonders männliche Behinderte fallen mütterlicher „Fürsorge“ anheim, werden von diesen als Beruhigungsmittel bis in die Pubertät und oft länger als „Antidepressivum“ oder Kuschelwesen ins Bett mitgenommen, und keineR findet was dabei. Und diese Mütter werden dann oft auch noch aggressiv und argumentieren, sie hätten es ja „nur gut gemeint“.

    Ganz zu schweigen von den Übergriffen an Schwerstbehinderten, die sich meist nicht so recht artikulieren können und so leicht zum Schweigen gebracht werden. Als Psychologe und Psychotherapeut sehe ich solche Sachen fast jede Woche. Leider schauen sogar viele KollegeInnen noch weg.

  • Ich möchte in diesem Zusammenhang auf das Angebot des Verein NINLIL hinweisen – wir arbeiten (in Wien – teilweise auch Umgebung) gegen sexualisierte Gewalt an Frauen mit Lernschwierigkeiten oder Mehrfachbehinderungen. (Informationen über Angebote und verfügbare Broschüren unter http://www.ninlil.at )

  • Als Mann mit einer Beeinträchtigung ist mein Leben von verschiedenen Formen des Mißbrauchs und der Willkür geprägt. Ich kann nur betonen, dass sexualisierte Gewalt kein Phänomen ist, von dem nur Frauen betroffen sind, und dass Männer nicht die alleinigen Täter sind. Es wäre also angebracht, die Broschüre noch einmal zu überarbeiten.
    Ein Ausschnitt aus meinem Leben gibt es hier: http://norbert.denef.com/2010/02/05/manfred-keitel/

  • In dem Sie in Ihrer Broschüre ausschließlich „nur“ Frauen und Mädchen ansprechen, suggerieren Sie automatisch, dass Männer keine Opfer werden können, sondern explizit nur Täter.

    Die Tabuisierung sexualisierte Gewalt ist aus meiner Sicht nur zu verändern, wenn man sie ganzheitlich betrachtet und eben nicht versucht, sie in eine bestimmte Schublade zu pressen, nach dem Motto, es kann doch nicht sein, was nicht wahr sein darf – das „Heilige Muttergottesbild“ könnte ja sonst Schaden nehmen.

    Vielleicht überarbeiten Sie diese Broschüre noch einmal und berücksichtigen dabei meine Kritik. Die männlichen Opfer wären Ihnen bestimmt dankbar.