Was wollen Parteien für Menschen mit Behinderung in Zukunft tun?

9.9.2013, 18 Uhr: Caritas-Podiumsgespräch zur NR-Wahl 2013: "Politik ohne Barrieren"

Logo: Politik und Gesetze im Bezug zu behinderten Menschen
Cartitas Wien

Menschen mit Behinderung sind von Gleichberechtigung noch weit entfernt. Zu diesem Ergebnis dürfte auch ein Komitee kommen, das am Dienstag die Prüfung der Umsetzung der Konvention in Österreich abgeschlossen hat.

Österreich hat sich zwar mit der Unterzeichnung des Übereinkommens bereits vor Jahren zu den Forderungen bekannt, dennoch besteht bis heute großer Aufholbedarf.

Im Vorfeld der Nationalratswahl 2013 stellen sich VertreterInnnen von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, BZÖ und Team Stronach bei einem Podiumsgespräch auf Einladung der Caritas Fragen zur Behindertenpolitik ihrer Parteien. Menschen mit Behinderung sind im Vorfeld der Wahl selbst am Wort: „Wie setzen Sie sich für Barrierefreiheit ein?“, „Was halten Sie von Sonderschulen?“ und „Warum stellen Unternehmen noch immer so wenige Menschen mit Behinderung ein?“ Martin Ladstätter, Mitglied des Menschenrechtsbeirats wird darauf achten, dass die PolitikerInnen ohne Sprachbarrieren antworten.

Die Caritas setzt sich seit Jahren intensiv mit den Forderungen nach Inklusion, Mitbestimmung und Barrierenabbau gemäß der Konvention auseinander und damit, diese in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen. Dabei sollen Menschen mit intellektueller und mehrfacher Behinderung in alle Aktivitäten einbezogen werden. Wesentlich erschienen dafür eine Änderung der Formate der Veranstaltungen sowie eine intensive Bildungsoffensive.

„Politik ohne Barrieren“

Podiumsgespräch zur NR-Wahl 2013 mit:

Wann: Montag, 9. September 2013, 18 Uhr Ort: KunstSozialRaum Brunnenpassage Brunnengasse 71/Yppenplatz, 1160 Wien

„Politik ohne Barrieren“: Was wollen Parteien für Menschen mit Behinderung in Zukunft tun? Podiumsgespräch mit: Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), Franz-Joseph Huainigg (ÖVP), Norbert Hofer (FPÖ), Karl Öllinger (Grüne), Sigisbert Dolinschek (BZÖ), Stefan Markowitz (Team Stronach), Moderation: Martin Ladstätter

GebärdensprachdolmetscherInnen übersetzen die Veranstaltung. Der Zugang ist barrierefrei. Datum: 9.9.2013, um 18:00 Uhr Ort: KunstSozialRaum Brunnenpassage Brunnengasse 71 , 1160 Wien

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0 Kommentare

  • @Blindwurm: Sie haben natürlich vollkommen recht! Jedoch kann man es den Behindertensprechern (außer Helene Jarmer – sie wird von N.Abg. Öllinger vertreten, der nicht mehr für die Grünen antritt) in Gesicht sagen, was Sache ist! Das ist sicherlich eine Herausforderung für die Podiumsgäste – auch für Martin Landstätter, der die Diskussion leitet – und gesendet wird das ja auch noch – zumindest ist es ein historisches Zusammentreffen, welches dokumentiert wird.

  • @Pflichttermin: Was bringt sie denn zu dieser Ansicht?

    Was die Herrschaften dort erzählen wird am 1.10. garatniert keine Gültigkeit mehr haben!
    Und was die Politik will kann ich Ihnen gleich sagen. Nämlich Lösungen die vielleicht den betroffenen helfen aber vor allem folgende Kriterien erfüllen:
    1: Möglichst kostengünstig
    2: Für die breite Masse möglichst gut verkaufbar
    3: Möglichst so das man auch ein paar Freunde mitversorgen kann.

    Bei Rot-Grün und wohl auch Rot-Schwarz wird das Ergebnis etwas besser aussehen, als wenn die FPÖ mit in der Regierung sitzt.
    Jede Wette das man auf die von Hofer gemachte Ankündigung die jährliche Valourisierung des Pflegegeldes zu einer Koalitionsbedimung zu machen vergessen haben wird, wenn die Wahl geschlagen ist.
    Und noch etwas: Ich bin erstaunt darüber, dass man hier offensichtlich wirklich erwartet hat die UN-Konvention würde innerhalb von 5 Jahren große Veränderungen bewirken. Seit 1948 gibt es die UN Kinderrechtskonvention. Und es sind bei Gott noch nicht in allen Staaten die sie unterschrieben haben sätmliche Kinderrechte verwirklicht. Konventionen sind nicht mehr als symbolische Willenserklärungen, weil die Nichteinhaltung für die Staaten kaum Sanktionen zur Folge hat. Und symbolische Willenserklärungen zu unterschreiben weil es eben gut aussieht ist, wie man heute so schön sagt „part of the game“

  • Ein Pflichttermin für jeden Aktivisten onder in!