Weidenholzer: Barrierefreies Leben von Menschen mit Behinderung fördern

SPÖ-Europaabgeordneter zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Josef Weidenholzer
SPÖ

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember ruft SPÖ-Europaabgeordneter Josef Weidenholzer zu mehr Engagement zur tatsächlichen Inklusion auf. Mehr als 80 Millionen Menschen (etwa 16 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU) leben mit Behinderung.

„Die Beschäftigungsquote für Menschen mit Behinderung beträgt europaweit nur etwa 45 Prozent. Sie sind am stärksten von der Finanzkrise betroffen“, sagt Weidenholzer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Der SPÖ-Europaabgeordnete fordert, dass Sparmaßnahmen nicht Vorwand für ungerechtfertigte Einschnitte bei Leistungen für Menschen mit Behinderung oder bei Projekten für deren soziale Integration sein dürfen. Weidenholzer: „Die Förderung der Barrierefreiheit muss im Vordergrund stehen.“

In einer Entschließung des EU-Parlaments werden die Mitgliedstaaten und die EU-Kommission aufgefordert, die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu ratifizieren und umzusetzen. Bisher wurde die Konvention von 17 der 28 Mitgliedstaaten ratifiziert, darunter auch Österreich.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass alle Informationen und Angebote des EU-Parlaments sowie der nationalen Parlamente für alle Menschen zugänglich sind – wozu zum Beispiel barrierefreie Webseiten ebenso gehören wie behindertengerechte Zugänge in den EU-Institutionen für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind“, sagt Weidenholzer.

Er sieht Verbesserungsmöglichkeiten insbesondere auch in der Anerkennung der Gebärdensprache als Amtssprache in den Mitgliedstaaten, ebenso wie das verstärkte Angebot an Praktika für beeinträchtigte Personen.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.