Weltgesundheitstag: Wir brauchen barrierefreie Impfkampagnen

Licht für die Welt fordert inklusive Impfpläne und barrierefreie Information zu Corona Virus und Impfung

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Licht für die Welt

„Menschen mit Behinderungen sind in Gesundheitskrisen besonders gefährdet. In der Corona Krise sehen wir, wie wichtig der Zugang zu Informationen ist. Nur wer klare Informationen erhält, weiß, wie man sich schützt und wo es eine Impfung gibt. Wir machen uns stark, damit Menschen mit Behinderungen gesund durch die Krise kommen“ betont Sabine Prenn von Licht für die Welt anlässlich des Internationalen Tages der Gesundheit am 7. April.

Barrierefreie Informationen retten Leben

Licht für die Welt setzt sich in den Partnerländern und in internationalen Gremien dafür ein, dass Gesundheitsinformationen barrierefrei angeboten werden. In Äthiopien etwa wurde gemeinsam mit der Behindertenbewegung erreicht, dass alle offiziellen Verlautbarungen der Regierung COVID-19 betreffend auch in Gebärdensprache kommuniziert werden.

In den Programmen von Licht für die Welt werden Informationen zu Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus und zur Impfung selbstverständlich inklusiv erarbeitet und verbreitet.

Internationale Kampagne

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Menschen mit Behinderungen als gefährdete Bevölkerungsgruppe in gesundheitlichen Krisen ein. Gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen hat Licht für die Welt daher eine internationale Kampagne gestartet, um diese 15 Prozent der Weltbevölkerung bei der Impfung zu priorisieren.

Menschen mit Behinderungen priorisieren, Mitbestimmung sichern

Menschen mit Behinderungen müssen in nationalen Impfplänen priorisiert werden und bei deren Entwicklung mitreden. Sie müssen die Möglichkeit haben, rasch geimpft zu werden. Informationen über das Virus und die Impfung müssen so verbreitet werden, dass alle Menschen sie verstehen können:

Sei es in Braille, in Gebärden- oder Einfacher Sprache sowie durch graphische Darstellungen. Mitbestimmung der Organisationen von Menschen mit Behinderungen sind dabei das Um und Auf. Daten zur Impfung sollen so gesammelt werden, dass sie Aufschluss darüber geben, wann Menschen mit Behinderungen an die Reihe kommen bzw. gekommen sind.

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