Wenig Barrierefreiheit für hörbehinderte Menschen

Ein lesenswerter Bericht zur Notwendigkeit von Induktionsschleifen für hörbehinderte Menschen erschien kürzlich in den "Salzburger Nachrichten".

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Salzburger Nachrichten

Der Beitrag in den Salzburger Nachrichten beschreibt, wie eine Induktionsschleife hörbehinderten Menschen den barrierefreien Zugang zu Informationen ermöglicht und verweist auf die meist geringen Kosten der Installation.

Er führt weiters an, wo im Bundesland Salzburg bereits Induktionsschleifen installiert sind: Schalterkassen am Hauptbahnhof, Felsenreitschule, Haus für Mozart, Musikum in der Stadt Salzburg, Öko-Hauptschule Straßwalchen, OVAL im Europark, Salzburg Museum, Stadtpfarrkirche Parsch, Pfarrkirchen in Flachau und Lessach.

Ergänzung: Pfarrkirche St. Georgen bei Salzburg, Landesinstitut für hörbehinderte Menschen.

Eine kurze Liste!

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  • Mittlerweile gibt es in Österreich eine neue Akustikfirma, die mit einem barrierefreien Ansatz im Sinne der Interessensvertretungen arbeitet und wo Induktionsberatung beim Kauf von Hörgeräten selbstverständlich ist. Näheres dazu in der ÖSB-Schwerhörigenzeitschrift SPRACH-R-OHR Ausg. 4/2011.

    Alles zum Thema BARRIEREFREI HÖREN, inklusive Bundeslandlisten mit Örtlichkeiten, die mit normgerechten Induktionsanlagen ausgestattet sind, finden Interessierte auf http://www.oesb-dachverband.at

    Diverse Hörtechnische Zusatzhilfsmittel sind in einem Produktkatalog der von Bundessozialämtern und Ländern geförderten Schwerhörigenberatungsstellen aus Wien, Kärnten und Oberösterreich auf http://www.schwerhoerigen-service.at zu finden.

  • Bei diesem Thema gibt es noch ein Problem: Wenn man die bekannten Akustiker fragt welche Hilfsmittel es etwa für den Fernseher oder für Diskussionen in einer Gruppe gibt wird man auf unheimlich teure Spezialanfertigungen verwiesen. Es ist im deutschsprachigen Raum unheimlich schwer zu erfahren, dass es in Skandinavien unheimlich gute Zusatztechnik zu vergleichsweise umwerfend günstigen Preisen gibt. Ich vermute mal das die bekannten akustiker dies zwar wissen, aber den Kunden bewußt verschweigen (vielleicht sogar Weisung von oben), weil diese skandinavischen Hörhiflen einfach zu wenig Profit abwerfen. (Gibt natürlich Ausnahmen die die Regel bestätigen, aber die sind eher rar).
    Wer sich da mal einen Überblick verschaffen will sollte mal die Webseite
    http://www.hoerhelfer.de
    besuchen. In Österreich gibt es nur einen einzgen Shop der diese Hilfsmittel vertreibt. (Die Webpräsenz ist zwar nicht ganz so ausführlich wie die des deutschen Partnerunternehmens, aber es gibt die gleiche Produktauswahl). Näheres unter
    http://www.ihrzubehoer.at/index2.php?cat=9

  • Tja, ich wusste von der T-Spule und habe sie bei der Anpassung der Hörgeräte gewünscht. Mir wurde damals gesagt, ich bräuchte das mit meinem geringen Hörverlust nicht. Da es meine ersten Geräte sind und ich damals bei der Anpassung noch keine Erfahrungen hatte, hab ich das so akzeptiert. Es war ohnehin schon schwierig genug, immerhin war es schon der vierte Akustiker, den ich konsultierte. Bisdahin hatte mich keiner der Akustiker nur annähernd so ernst genommen wie dieser. Also, wird er schon recht haben. Jetzt muss ich noch einige Zeit erdulden, bis ich von der Krankenkassa wieder Anspruch auf neue Geräte habe. So kanns auch gehn…

  • Dass Induktionsanlagen Barrierefreiheit bedeuten wissen nur sehr wenige. Eingefordert werden sie leider sehr selten. Warum?:
    Hörgeräte sind ein Tabu, die Menschen schämen sich welche zu tragen, Schwerhörigkeit wird verniedlicht und in der Gesellschaft nicht als eine elementare Kommunikations-Beeinträchtigung wahrgenommen.
    Die Auswirkungen?: Betroffene kokettieren mit der Unsichtbarkeit und vermeiden es darüber zu reden. – Die Firmen verdienen gut daran. Werbung kann unkritisiert Unsichtbarkeit in den Vordergrund stellen anstatt realistische Aufklärung anzubieten, und die Menschen gehen dem auf den Leim und wehren sich nicht. Also bleiben echte (Verstehens)Hilfen wie Induktionsanlagen nur Insidern bekannt.
    Wer fragt beim Kauf nach einem Feature, von dem er gar nicht weiß, dass es das gibt?
    Überhaupt: lieber lächeln und nicht auffallen ;))

  • Eine Induktionsschleife gibt es jetzt auch in der Stadtpfarrkirche Parsch und eine mobile Anlage zum Ausleihen beim katholischen Bildungswerk.
    Ein Problem sehe ich darin, dass viele Leute Die T- Spule nicht aktiviert haben bzw. die HörakustikerInnen zu wenig darauf aufmerksam machen. Das wieder dürfte so sein , weil es so wenige Induktionsschleifen gibt. Ein „Teufelskreis“ – auf zu lösen durch viele Schleifen und Mut zu Hinter dem Ohr Geräten.