Wer sich wehrt, liegt nicht verkehrt

Mittlerweile, nach vielen Jahren, hat er eine Eigendynamik bekommen - der Widerstand in meinem Leben.

Hand über Computertastatur
BilderBox.com

Unabhängig davon, ob es gut ist oder schlecht, legte ich aus reinem Selbstschutz die Scheu ab, das Missfallen, die Ungerechtigkeit, die Unbedachtheit und Willkürlichkeit von Institutionen und Menschen, welche meinen einen Autoritätsanspruch zu haben, kundzutun und mitzuteilen.

Denn der Ärger, den ich schlucke, entzündet sich. Soviel habe ich schon gelernt vom Leben.

Von der Buchstabensuppe zum Text

Gewiss, vielleicht habe ich einen kleinen Vorteil, denn das Schreiben fällt mir nicht so schwer.

Oder besser gesagt: Schnell habe ich eine Idee oder einen Gedanken – die Buchstabensuppe in meinem Kleinhirn – in Sätze und zu einem Text gefasst. Die Fingerfertigkeit des Tippens erledigen meist meine Persönlichen Assistenten.

Beispiel: Pensionsversicherungsanstalt

Vor nicht allzu langer Zeit berichtete ich über mein Unverständnis gegenüber der Pensionsversicherungsanstalt. Ein Brief war notwendig, um meinen Unmut über die Ablehnung meines Antrages auf Heilverfahren, aber vor allem über die Vorgangsweisen und Begründungen der Pensionsversicherungsanstalt, zu äußern.

Ich rechnete mit nichts

Ich habe keinen Rechtsanspruch auf ein Heilverfahren, aber zumindest habe ich mir Luft gemacht! Doch siehe und staune, kürzlich lag die Bewilligung auf Heilverfahren in meinem Postkasten.

Zwei Fliegen mit einem Schlag: Ich habe den Ärger nicht geschluckt und das Heilverfahren wurde bewilligt. Es hat immer Sinn sich zu wehren, selbst wenn die Lage aussichtslos scheint.

Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich
Hier beginnt der Werbebereich Hier endet der Werbebereich

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0 Kommentare

  • @Songkontest Ich schätze Andy Knoll – basierend auf meiner eigenen Erfahrung – nicht als behindertenfeindlich ein. Ich habe vor vielen Jahren mit ihm nämlich genau das Gegenteil erlebt. allerdings war ich durch diese seine Äusserung auch etwas irritiert.

  • Ich möchte mich über Andi Knoll und seinen Songcontestkommentar beschweren. Beim Songcontest trat für die Ukraine ein über 2 Meter großer Mann auf. Andi Knoll bezeichnete ihn als „Riesen“, der in einer Spezialklinik in den USA in Behandlung sei, weil er immer noch weiter wachse, und nannte den Auftritt geschmacklos. Der „Riese“ hat sich über den 3. Platz sichtlich gefreut. In Wirklichkeit sind es die Leute, die solche Auftritte geschmacklos finden, die Behinderte aus der öffentlichen Wahrnehmung verbannen wollen und damit diskriminieren …

  • In der BZ-Neubau ist auch ein diesbezüglicher Artikel: http://www.meinbezirk.at/wien-07-neubau/chronik/mit-dem-rolli-gibts-kein-brot-d149697.html ;
    Interessant ist folgender letzter Absatz: „Wir werden im August mit dem Umbau starten. Seit vier Jahren bin ich im Kontakt mit der Baupolizei, erst jetzt hat jemand doch eine Lösung gefunden. Und zwar wird ins Lokal hineingeschnitten, dort wo jetzt die Stufe ist. Das sind einige Kosten, die auf mich zukommen. Wobei es mir nie ums Geld gegangen ist, ich habe auch Herrn Srb 10.000 Euro für seinen Verein Bizeps angeboten, doch der hat auf den Umbau bestanden.“
    Dieses Beispiel zeigt, wie schlecht die momentane gesetzliche Lage ist – 10.000,- für BIZEPS und kein Umbau – Manfred Srb har auf den Umbau bestanden – Gratuliere!!!

  • Wo und wie es nur irgend geht, wird schändlich versucht, Anträge sowohl auf Kann-Leistungen als auch auf Pflichtleistungen erst mal abzuwimmeln, wenn es nicht schon präventiv gelang, das Kostenproblem Anspruch durch Verheimlichung und Falschauskünfte, an der Entstehung zu hindern. Amtswillkür hat System und ist zur „Optimierung der vorhandenen Mittel“ verordnet, denn „es handelt sich ja um öffentliche Gelder“. Ich vermute, 90 Prozent berechtigter Ansprüche werden so „eingespart“.
    Es war auch unsere Erfahrung bisher, dass es sich sehr häufig lohnt, der Heimtücke im Amte prinzipiell zu trotzen. Manches braucht aber seine Zeit.

  • Das ist ja einmal eine gute Nachricht. Vielleicht gibt es doch bei der PVA Menschen, die das Herz arbeiten lassen.