Wettlesen um Bachmannpreis – Behinderter Autor aus Berlin nominiert

Ein Bericht von Matthias Vernaldi für kobinet-nachrichten.

Karsten Krampitz
Krampitz, Karsten

Einer seltenen Knochenkrankheit wegen besuchte Karsten Krampitz eine Berliner Behindertenschule, wurde 21 mal operiert – und schrieb schließlich einen Roman darüber: „Der Kaiser vom Knochenberg“, Ullstein 2002. In den 90er Jahren war er Initiator, Ideengeber und Redakteur von Obdachlosenzeitungsprojekten in Berlin, u.a. von „Motz“ und „Straßenfeger“. 2007 gründete er die Behindertenzeitschrift „Mondkalb – Zeitschrift für das Organisierte Gebrechen“ mit, in deren Redaktion er auch heute noch wirkt.

Mit seiner Novelle „Heimgehen“ ist Karsten Krampitz überraschenderweise für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert, der am kommenden Sonntag verliehen wird. Die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ finden vom 25. bis 28. Juni im österreichischen Klagenfurt statt. Das ist ein viel beachtetes Wettlesen um den Bachmannpreis.

Der Lesewettbewerb wird live von 3sat übertragen. Mehr über Texte und Autoren ist auf www.bachmannpreis.eu zu lesen, mehr über Krampitz auch.

Am Samstag findet zwischen 15.00 und 20.00 Uhr die Internetwahl zum Publikumspreis statt. Anforderungen: E-Mailadresse und Begründung. Jede E-Mailadresse kann nur eine Stimme abgeben. Jede Stimme ist nur mit Begründung, maximal 400 Zeichen, gültig (hier geht’s dann zur Abstimmung über den Publikumspreis).

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