Wie barrierefrei ist die Wirtschaftskammer Wien?

Ein Lokalaugenschein von Martin Habacher bei der Wirtschaftskammer Wien.

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„Als Selbständiger ist man automatisch Zwangsmitglied bei der Wirtschaftskammer“, erklärt Habacher anfangs und fragt: „Wie sind die Services für Rollstuhlfahrer?“ Er ist nun seit drei Monaten selbständig und hat sich mit dieser Frage beschäftigt.

Er zeigt in dem Video genau, wie die einzelnen Gebäude der Wirtschaftskammer zugänglich – oder auch nicht zugänglich sind.

Es ist ziemlich erschreckend, wie viele Barrieren die Gebäude der Interessensvertretung haben. Sogar völlig unverwendbare Treppenraupen (statt Plattformliften bzw. Aufzügen) finden sich noch im Bestand der Wirtschaftskammer.

Sein Resümee

„Als behindertes Wirtschaftskammer Mitglied darf man den gleichen Grundumlagebetrag bezahlen wie jedes andere Wirtschaftskammer-Mitglied auch. Trotzdem heißt es für mobilitätseingeschränkte Mitglieder teilweise Einfahrt NICHT möglich!“

„Auf Anfrage wie es in Sachen Barrierefreiheit bei der WKW zukünftig weiter gehen wird, bekam ich keine konkreten Antworten. Ich finde, als zahlendes Mitglied habe ich das RECHT auf eine konkrete Antwort und vor allem auf gleichberechtigte Teilhabe!“, schreibt Martin Habacher in seinem Blog.

Lokalaugenschein

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0 Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Habacher!

    Vorweg möchte sich die Wirtschaftskammer Wien bedanken, dass sie via http://www.bizeps.or.at einzelne Schwachstellen unserer Häuser aufgezeigt haben. Wie wir in der Vorkorrespondenz mit Ihnen bereits mitgeteilt haben, ist uns bewusst, dass Verbesserungspotential besteht. Wo dies möglich ist, wie beispielsweise gerade im Rahmen von Umbauarbeiten beim Gewerbehaus, werden Verbesserungen auch zügig umgesetzt. Die rechtlichen Rahmenbedingungen (Denkmalschutz) beschränken aber teilweise unser Bemühen. Aus diesem Grund bieten wir mit dem Mobilen Info Service jedem Mitglied auch Beratung, Information und Service direkt im eigenen Unternehmen. Dieses können alle unsere Mitglieder kostenlos in Anspruch nehmen.

    Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass Videoaufnahmen der Häuser und insbesondere der Mitarbeiter ohne Einverständnis der Wirtschaftskammer Wien und im Besonderen der betroffenen Personen nicht gestattet sind. Wir ersuchen daher bei künftigen Filmprojekten um kurze, vorherige Nachricht. Selbstverständlich stehen wir Ihnen in allen Fragen zu den Standorten der WK Wien und zu Filmmöglichkeiten jederzeit auch persönlich zur Verfügung.

    Freundliche Grüße
    Wirtschaftskammer Wien

  • Super und Danke für diesen Film!

    Ich wüsste auch noch ein Gebäude das SMZO da komm ich mit meinem Rolli nur mit Mühe rein weil die Greifringe am Lift streifen:-( Ich glaube mich erinnern zu können das die Lifteinfahrt mit 58.5cm gemessen wurden.

  • Lieber Markus – lebensgefährlich – solche Rolli-Raupen sind untragbar – egal wer sie bedient! Sehr gut geplanter und gemachter Beitrag!

  • Sehr schöner Beitrag, ich würde mich allerdings nicht trauen mit der Treppenraupe zu fahren. Nicht unbedingt wegen der Treppenraupe selbst sondern wegen dem ungeübten Chauffeur! Die Raupe muss z.B. kurz bevor sie kippt zum Stillstand gebracht werden um eben den Übergang nicht so holprig zu gestalten.

    Die roten Gurte wurden überhaupt nicht verwendet, großer Fehler. Der schwarze Gurt dient ja nur zur Sicherung der Person.

    Hier ist Nachschulungsbedarf nötig! Bei Rollstühlen ohne feste (hohe) Rückenlehne wie z.B. Aktivrollstühlen kann das zu schweren Verletzungen führen!

    Abschließend bleibt nur zu sagen: Besser davon Abstand halten.

  • Kompliment, Martin Habacher, für diesen Film, ganz super gemacht! Bin schon ehrlich gespannt, was Habacher-TV als nächstes bringen wird!

  • Super gemacht – Das Lob gilt beiden Martin´s… Vor allem die Stufenraupe ist sehenswert – so etwas hab ich noch nie gesehen – das kann ja mit einem E-Rolli gar nicht funktionieren – lebensgefährdend! Man sieht eindeutig: Der Stellenwert behinderter Menschen ist nicht nur bei der WKO endenwollend…